4 Schritte Gelassenheit trainieren

Was Sie brauchen und welche Vorteile Sie motivieren, gelassener zu werden (hatte ich hier geschrieben), das ist eine Seite. Haben Sie sich einige Motivatioren für mehr Gelassenheit zurecht gelegt, dann geht es jetzt ans Tun.

Doch wo fangen Sie an?

Schließlich ist Ihr Tagesgeschäft auch noch da.

Mein Tipp für Ihren Einsteig:

4 Schritte: Gelassenheit trainieren

Eins dürfte Ihnen bis hier hin klar geworden sein: Gelassen werden Sie nicht von heute auf morgen. Gelassenheit ist ein Prozess, der einerseits Ihre Einstellung betrifft und andererseits den Umgang mit Ihren körperlichen Ressourcen.

Alles stehen und liegen zu lassen, um Ihre „Gelassenheitstraining“ zu starten würde Sie wahrscheinlich schnell entmutigen. Also starten Sie mit kleinen Schritten.

Wenn Sie sich als energiegeladenen, ehrgeizigen und manchmal auch hektischen Menschen sehen, dann könnte dieser Prozess wie folgt aussehen:

Schritt 1: Tempo drosseln

Starten Sie damit, dass Sie sich am Tag ein paar Minuten gönnen, in denen Sie einfach mal nichts tun. Eine Kurze Pause, in der Sie eine Runde spazieren gehen oder einfach „nur“ Ihren Kaffee oder Tee genießen.

Ebenso beginnen Sie damit, sich einen festen Feierabend festzulegen. Das bitte vor Mitternacht. Das heißt auch, dass Sie dann  keine Mails mehr abrufen, kein „Ich muss die Idee mal eben schnell noch aufschreiben.“. Tun Sie ganz bewusst etwas, was Sie von Ihren Projekten ablenkt. Nehmen Sie sich etwas vor, was gegensätzlich zu Ihrem Arbeitsalltag ist.

Schritt 2: Energiebilanz aufstellen

Erstellen Sie eine Tabelle mit 2 Spalten:

Was gibt Ihnen Energie, woraus ziehen Sie Kraft?      Was nimmt Ihnen Energie, was kostet Sie Kraft? 

 

Dann halten Sie im nächsten Schritt fest, durch welche Ressourcen Sie Kraft gewinnen.

körperliche
Ebene
Ihre Gedanken/
Einstellung
organisatorische Ebene
(Tools & Techniken)
Situationen &
Verhaltensweisen

Prüfen Sie dann, wann und wie oft Sie diese nutzen und setzen Sie diese Kraftquellen zukünftig gezielt ein.

 

Schritt 3: Ihre Bedürfnisse erkennen

Beobachten Sie sich im Alltag. Halten Sie dazu an und fragen Sie sich:

Wie geht es mir gerade? Was brauche ich jetzt?

Greifen Sie dann in Ihren Ressourcenpool (sie Tabelle oben) und nutzen die Kraftquelle, die Sie gerade brauchen.

 

Schritt 4: Ihre Einstellung verändern

Situationen sind wie Sie sind. Ihre Bewertung macht diese erst positiv oder negativ.

Beispiel: Sie stehen im Stau. Rein faktisch befinden Sie sich mit ein paar anderen Autofahrern auf der Autobahn und können nicht die vorgegebene Geschwindigkeit einhalten. Nicht mehr, nicht weniger.

Was daran zum Aufreger wird, ist Ihre Wertung. Sie ärgern sich darüber, dass Sie Zeit verlieren, nicht pünktlich zum Termin erscheinen usw.

Diese Gedankenschleifen und Trigger gilt es zu erkennen und umzudeuten. Wie Sie wissen, hat alles hat zwei Seiten. Sie können lernen die andere Seite zu sehen und dadurch mehr Gelassenheit gewinnen.

Notieren Sie sich ein paar Tage einfach mal Ihre Gedanken. Dazu gehören auch die Gespräche mit sich selbst. Sie werden erstaunt sein, was sich da auftut.

Abschließend gebe ich Ihnen noch ein Zitat mit auf den Weg:

Wenn Du aufgebracht ist, dann tue oder sage nichts. Atme nur ein und aus, bis dein Geist wieder klar ist.

Thich Nhat Hanh (buddhistischer Mönch)

Sie brauchen eine Starthilfe?

Dann ist der Workshop „gelassen & ausgeglichen im Unternehmeralltag“  richtig für Sie. Hier erfahren Sie mehr.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Webseite nutzt Cookies, Analytics & Remarketing. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie den Datenschutzbestimmungen zu. Datenschutz & Impressum

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen