Konzentriert Arbeiten Tipps

Wie Sie konzentriert arbeiten (5 Tipps)

Sie sitzen am Schreibtisch und sind fest entschlossen Ihre ToDo-Liste heute abzuarbeiten. Plötzlich klingelt plötzlich das Telefon. Es kommt ein Kollege und hat nur mal schnell eine Frage. Das Mailpostfach piepst oder die Gespräche auf dem Gang lenken Sie immer wieder ab. Dann verschaffen Sie sich endlich Ruhe und nun bringen Sie die Gedanken an ein anderes Projekt wieder aus dem Konzept.

Kennen Sie das?

Hier die Konzentration zu halten ist nicht immer einfach. Unterbrechungen kosten Sie zudem wertvolle Zeit und Nerven.

Dieser Artikel liefert Ihnen fünf Elemente durch die Sie konzentrierter arbeiten:

  1. Leistungskurve nutzen
  2. Aufmerksamkeit lenken
  3. Minipausen nutzen
  4. Überblick behalten
  5. Freiraum schaffen

Konzentrieren sich auf das Ziel

Konzentration heißt, dass Sie Ihre Aufmerksamkeit auf eine bestimmte Tätigkeit richten, ein Ziel zu fokussieren. Stellen Sie sich vor, Sie richten das Objektiv der Kamera auf ein bestimmtes Objekt. Das was Sie sehen wollen stellen Sie scharf.

Den roten Faden halten – konzentriert arbeiten

Allen voran steht dabei …

… Klarheit: Was ist Ihr Ziel?
…Struktur: Wie gehen Sie vor, um das Ziel zu erreichen?
…Kraft: Welche (persönlichen) Ressourcen stehen Ihnen zur Verfügung?

Der Haken an der Sache: Konzentration können Sie nicht durch bloßen Willen erreichen. Es gibt keine Instantlösung. Sie sollten bereit sein und den Willen haben sich mit den einzelnen Punkten zu beschäftigen. Konzentration braucht Übung.

Wie konzentriert lesen Sie gerade diesen Artikel? 😉

Verbinden Sie bekannte und zielführende Faktoren

Die einzelnen Punkte kennen Sie vielleicht. Die Königsklasse liegt darin, diese Punkte zusammenzufügen und vor allem zu nutzen.

Wenn Sie Punkte kennen, fragen Sie sich: Was kann ich heute daraus mitnehmen oder besser nutzen?

Wir gehen diese 5 Punkte durch. Knüpfen Sie die Enden des roten Fadens zusammen, so dass Sie die Inhalte ich in Ihren Alltag integrieren können.

1. Leistungskurve nutzen

 

Leistung bringen Sie nur, wenn Sie Energie haben. Es ist ganz natürlich, dass Ihre Leistungskurve über den Tag abnimmt. Am Vormittag sind Sie vielleicht wacher als am frühen Nachmittag. Ein Leistungstief liegt bei mir zwischen 15:30 Uhr und 17:00 Uhr. Lange habe ich versucht dagegen zu arbeiten – es ist sinnlos. Hinzukommt, dass konzentriertes Arbeiten viel Energie verlangt. Je mehr Energie meine Projekte verschlingen, desto stärker spüre ich dies in meiner Leistungskurve.  Lernen Sie Ihre Leistungskurve kennen, dann fällt es leicht Aufgaben, die viel Konzentration verlangen, in Ihr Tageshoch zu legen.

 

2. Aufmerksamkeit lenken

Indem Sie konzentriert arbeiten halten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf einem hohen Level. Die Aufmerksamkeit, neben den Ablenkungen, auf die eine Aufgabe zu richten kann eine Herausforderung sein. Es ist aber möglich! 🙂 Hier tritt wieder die Frage nach dem Fokus in den Vordergrund. Setzen Sie Prioritäten: Was ist gerade wichtig und dringend? Was müssen Sie jetzt erledigen?
Alles auf einmal erledigen zu wollen schafft nur Chaos im Kopf.
In dem Sie Ihre Aufmerksamkeit lenken, heißt das, dass Sie Ihre Gedanken lenken. Gedanken an das Projekt von morgen bringen Sie gerade nicht weiter. Versuchen Sie immer wieder, diese störenden Gedanken beiseite zu lassen. Sammeln Sie sich und fokussieren Sie sich dann wieder auf Ihre momentane Aufgabe.

Techniken wie das Autogene Training und die Progressive Muskelentspannung helfen Ihnen, Ihre  Aufmerksamkeit zu trainieren und die geistige Leistungsfähigkeit zu halten.

 

3. Minipausen nutzen

Plötzlich werden Sie langsamer, Fehler schleichen sich ein und der Kopf fühlt sich dumpf an. Arbeiten Sie hier weiter und versuchen einfach noch schneller zu sein, um fertig zu werden? Am Ende sind Sie unzufrieden, weil Sie keine oder unvollständige Ergebnisse haben.

Nehmen Sie sich ganz bewusst eine kurze, aber effektive Erholungspause.
Es kommt nicht auf die Dauer der Pause an, sondern auf die Qualität. In dem Sie einfach nur den Aufgabentyp wechseln ist das keine Pause. Während Sie die Mails lesen schnell was essen ist vielleicht verlockend, weil Sie glauben dadurch Zeit zu sparen. Doch das holt Sie schnell wieder ein.
Wechseln Sie zwischendurch einfach mal den Ort. Stehen Sie von Schreibtisch auf.

Das Powernapping ist eine weitere Methode gedanklich abzuschalten. Sie können hier imaginär verreisen und Ihrem Kopf eine Pause gönnen.

Langes Sitzen und stundenlanges Anstarren des Computers führt dazu, dass Sie Ihren Körper nicht mehr richtig spüren. Also er ist schon noch da, aber Ihre Muskeln haben kaum etwas zu tun. Vereinfacht gesagt, kommt im Oberstübchen keine Rückmeldung an. Gleichzeitig hat sich Energie im Körper angestaut, die nicht abgebaut werden kann. Ihr Körper hat dann mit dem Energieüberschuss zu kämpfen und Sie können sich nicht gut konzentrieren.
Wie viele Stunden am Tag sitzen Sie? Bringen Sie Bewegung in Ihren Alltag. Das baut Energie ab und sorgt für einen Ausgleich.

Gehen Sie zwischendurch ein paar Schritte. Ein kurzer Spaziergang und er Mittagspause darf es auch sein. Arbeiten Sie im Stehen. Nehmen Sie die Treppe anstatt mit dem Fahrstuhl zu fahren.

Die Progressive Muskelentspannung lässt sich ideal in den Alltag integrieren. Sie können sich damit eine kurze, effektive Pause gönnen und trainieren Ihre Konzentration und Körperwahrnehmung.

 

4. Überblick behalten

Helfen Sie sich, die Konzentration zu halten, in dem Sie sich von optischem Ballast befreien. Entfernen Sie alles von Ihrem Schreibtisch, was Sie gerade nicht für Ihre Aufgabe benötigen. Auch auf Ihrem Computer schließen Sie alle Fenster, die Sie gerade ablenken könnten.

Sich dauerhaft nur auf eine Aufgabe zu konzentrieren ist nicht Sinn der Sache. Sie brauchen natürlich einen Überblick über all’ Ihre Aufgaben. Prüfen Sie Ihre Planungs- und Organisationstools. Sind diese übersichtlich genug und können Sie damit gut arbeiten?

Es gibt Tools, die rauben Ihnen mehr Aufmerksamkeit, als das sie die Arbeit erleichtern.  Wenn Sie sich mehr mit dem Tool, als mit dem Inhalt beschäftigen, dann lenkt Sie das unnötig ab. Berücksichtigen Sie auch Ihren persönlichen Spaßfaktor. Sie haben Ihre eigene Arbeitsweise und wissen sicher gut, womit Sie am Besten arbeiten können. Das Design muss für mich zum Beispiel klar, minimalistisch und farblich ansprechend sein. Für bestimmte Aufgaben nutze ich lieber Papier und Stift oder eine Pinnwand als ein Programm auf dem PC. Wie ist das bei Ihnen?

5. Freiraum schaffen

Sie können nicht alles delegieren. Also brauchen Sie Freiraum für Ihre Aufgaben.

Schaffen Sie sich eine unterbrechungsfreie Zone, ein Zeitfester in dem Sie ungestört arbeiten können. Das kann eine Stunde oder 30 Minuten am Tag sein. Hier schalten Sie alle unnötigen Kanäle auf dem Rechner aus, das Handy ist im Flugmodus und informieren auch Kollegen über Ihre Stille Stunde. Sie arbeiten im Team? Dann testen Sie eine Stille Stunde für das ganze Team. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit werden Sie schnell merken, dass alle davon profitieren.

Andere Informieren – geht nicht? Geht wohl. Dazu gehört es, dass Sie sich abgrenzen und nein sagen können. Es muss ja kein absolutes nein sein. Ein Kompromiss oder eine Verschiebung auf später – alles das ist möglich. Mit einem Nein zu anderen sagen Sie ja zu sich und Ihren Prioritäten.

Überlegen Sie sich, bevor Sie ja sagen, welchen Preis Sie dafür zahlen: Geht Ihnen wichtige Zeit verloren? Geraten Sie unter Druck, weil Ihre Planung durcheinander gerät usw. Dann fragen Sie, ob Sie das wirklich wollen.

 

Fazit

Konzentriert arbeiten ist kein Hexenwerk, will aber trainiert sein.

Fügen Sie alle 5 Elemente für sich zusammen. (Mehr Tipps dazu bekommen Sie in dieser kostenlosen Checkliste.)

Programme können ein Bonus sein, der es Ihnen noch leichter macht Ihre Aufgaben zu erledigen. Doch ohne Energie wird Sie kein Tool weiter bringen. Nehmen Sie Ihren Körper und Kopf mit. Sorgen Sie dafür, dass Sie ausgeglichen sind und ausreichend Energie haben. Mit klarem Kopf gelingt es Ihnen leicht, sich auf die wichtigen Aufgaben zu konzentrieren.

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