7 Säulen der Resilienz: Wie Sie akzeptieren was Sie nicht ändern können.

Akzeptieren, was Sie nicht ändern können oder regen Sie sich noch auf? Manchmal ist es zum Haare raufen. Ganz gleich was man tut, es geht weder vor noch zurück. Mit dem  dem Kopf durch die Wand, wäre eine Strategie. Diese ist nur kurzfristig erfolgreich und oft nicht sozial verträglich 🙂
Das Gefühl, die Situation nicht beeinflussen zu können, zehrt an den Nerven. Einige Menschen regen sich dann fürchterlich auf. Der Ärger kocht hoch, sie werden wütend oder werfen frustriert das Handtuch. Damit Sie Gefühle, wie Angst, Wut oder Frust, nicht blockieren und blind machen für andere Möglichkeiten, zeige ich Ihnen eine Möglichkeit, wie Sie akzeptieren lernen.

Es ist wie es ist

Stellen Sie sich vor…

Beispiel 1:

Sie sind mit Freunden zum Kino verabredet, deshalb haben Sie es eilig nach Hause zu kommen. Der kürzere Weg führt über die Autobahn. In der Regel stehen Sie hier im Stau. Da Sie sind früher auf der Autobahn sind als gewohnt, rechnen Sie nicht mit Feierabendverkehr. Ein Risiko, aber Sie entscheiden sich für die kurze Strecke. Glück gehabt, denken Sie, freie Bahn. Alles läuft nach Plan. Dann das: 3 Kilometer vor Ihrer Ausfahrt leuchten Bremslichter vor Ihnen auf. Über alle Spuren Stillstand. Nichts geht mehr. Vollsperrung! Ein LKW hat sich quer gestellt…
Im Kino kommen Sie nicht mehr pünktlich an.

Wie reagieren Sie jetzt?

Ärgern Sie sich über Ihre Entscheidung oder akzeptieren Sie das was ist?

Sie können sich über die Vollsperrung und das verpatzte Treffen ärgern. Ebenso können Sie sich Vorwürfe machen, dass Sie keine andere Strecke gefahren sind. Sie dürfen auch fluchen oder auf Ihrem Lenkrad trommeln.

Doch: Es ist wie es ist. Die Situation werden Sie nicht ändern.

Beispiel 2:

Privat steht ein Umzug an. In der neuen Wohnung muss noch Einiges erledigt werden, bevor die Kisten und Möbel sich dort einnisten können. Jede freie Minute werkeln Sie in der Wohnung, damit das neue Heim wohnlich wird.
Parallel nehmen aktuellen Projekte auf der Arbeit gerade richtig Fahrt auf. Die Zusammenarbeit mit den neuen Partnern ist noch nicht flüssig. Absprachen mit allen Beteiligten funktionieren nicht und die Fehler im Prozess führen zu Verzögerungen. Als wenn das nicht genug wäre: Ein Großkunde sagt einen geplanten Auftrag ab. Der Liefertermin Ihrer neuen Küche verzögert sich und der Handwerker für Ihr Bad meldet sich nicht mehr.
Scheinbar läuft nichts nach Plan.

Liegen Ihre Nerven blank? 

In dem Sie die Fähigkeit trainieren, Tatsachen zu akzeptieren, empfinden Sie Belastungen nicht als übermäßigen Stress. Sie können Ihre Gefühle, Ihre Aufmerksamkeit und Ihr Verhalten leichter kontrollieren und steuern.

Hätte, hätte, Fahrradkette – fokussieren Sie das was jetzt ist

„Wie wäre es gelaufen, wenn ich dieses oder jenes anders gemacht hätte?“ – mit solchen Gedanken quälen Sie sich unnötig und hängen der Vergangenheit hinterher. Sie treffen tagtäglich hunderte Entscheidungen und nicht jede ist richtig. „Hätte, wenn und aber“ bringt Sie nicht weiter. Akzeptieren lernen heißt auch, Grenzen anzunehmen. Täglich stoßen Sie an Grenzen: Grenzen die Sie anderen setzen oder solche die Ihnen gesetzt werden.

In dem Sie sich aufregen oder Vorwürfe machen, verschwenden Sie wertvolle Kraft. Akzeptanz damit, der zweite wesentliche Faktor für Ihre innere Stärke.

 

Das was geschehen ist, können Sie nicht mehr ändern. Lernen Sie das zu akzeptieren. 

 

Menschen, die sich durch innere Stärke auszeichnen, nehmen sich auch in schwierigen Situationen bewusst Zeit, um sich mit den Fakten einer Situation auseinander zu setzen. Dadurch bleiben Sie aktiv und können bewusst agieren.

Ich weiß, dass es manchmal nur einen kleinen Tropfen braucht, der das Faß zum überlaufen bringt. Ob wir ruhig bleiben oder uns aufregen, die Entscheidung fällt in einem Bruchteil einer Sekunde. Das funktioniert nicht auf Knopfdruck, sondern braucht Übung. Von einfach hat niemand gesprochen. 🙂

Fakt ist doch: Fühlt sich eine Situation nicht gut an und Sie wollen das ändern, dann kommen Sie nur weiter, wenn Sie sich auf zielführende Schritte konzentrieren. Damit Sie Ihren Fokus auf die nächsten Schritte legen können, akzeptieren Sie erst einmal das was geschehen ist.

Ihre Gefühle gewinnen gegen Ihren Verstand

Sie kennen das sicher: In einer belasteten oder stressigen Situation fällt es oft schwer, einen vernünftigen Gedanken zu fassen und eine Lösung zu finden. Das wir nicht rein rational handeln und unsere Entscheidungen maßgeblich von den Gefühlen bestimmt werden, dass hat der Neurowissenschaftler Antonio R. Damasio (link zum Wikipediaartikel) gezeigt.
Entscheidungen, die im Ärger gefällt wurden, sind selten die besten. Heftige Gefühle können Sie „blind“ für neue Möglichkeiten machen. Es ist nicht hilfreich, wenn Sie diese Gefühle verdrängen oder sich hineinsteigern.
Setzen Sie sich also mit Ihren Gefühlen auseinander und nehmen Sie an, dass Sie gerade verärgert, enttäuscht, wütend, traurig oder hilflos sind. Das völlig in Ordnung. Sie sind keine Maschine. Erst dann, wenn Ihre Gefühle abflachen, können Sie die Situation sachlicher analysieren.

 

Nehmen Sie das Positive mit und lernen Sie daraus

Ja, das Positive. Sie sollen sich die Sache nicht schön reden, sondern ernsthaft die andere Seite betrachten. Denn: Alles hat zwei Seiten und aus jeder Situation lernen Sie etwas. Am Anfang braucht dieses Denken etwas Übung, aber Sie werden sehen, dass  es immer leichter gelingt. Sie fragen sich jetzt, was an einer Vollsperrung oder einem verlorenen Auftrag positiv ist? – Dann finden Sie Ihre die Lösung. Trainieren Sie positiv zu denken, dann können Sie leichter akzeptieren.  

Jetzt geht es an den nächsten Schritt.

Die Übung: Akzeptieren lernen

  1. Schnappen Sie sich zwei A4 Zettel:
    -> Gibt es Entscheidungen, denen Sie emotional noch hinterher hängen, die Sie heute anders fällen würden?
    -> In welchen Situationen regen Sie sich immer wieder auf?
    Schreiben Sie es auf! Ja, wirklich aufschreiben. Auch wenn es Ihnen gerade komisch vorkommt. Probieren Sie es!
  2. Lesen sie alles noch einmal durch und notieren Sie sich:
    -> Rückwirkend betrachtet: Was haben Sie daraus gelernt?
    -> Was hat Ihnen geholfen, diese Situation zu meistern?
    Schreiben Sie es auf den zweiten Zettel!
  3. Jetzt beschließen Sie, das was Sie daraus gelernt haben, für die Zukunft mitzunehmen. Ja, ich meine das wirklich so. Sagen Sie sich das ganz bewusst.
    Alles andere, was unangenehme Gefühle auslöst, beschließen Sie jetzt ruhen zu lassen. Buchen Sie es auf Ihr Erfahrungskonto.
  4. Um das symbolisch zu untermauern: Zerreißen Sie den ersten Zettel oder verbrennen ihn.

Wie Sie die Situation analysieren

Stecken Sie Ihre Energie zukünftig in die Situationen, die Sie beeinflussen können.
Prüfen Sie:

  • Welche konkreten Gedanken gehen Ihnen durch den Kopf?
  • Was können Sie jetzt in diesem Moment etwas an der Situation ändern?
  • Bringt Sie Frust oder Ärger gerade weiter?
  • Wie können Sie sich beruhigen?
    Dann Fragen Sie sich:
    Was kann ich daraus mitnehmen?
    Wenn Sie keinen Einfluss auf die Situation haben, dann bleibt Ihnen nur eins:

Hier machste nüscht – es ist wie es ist!

Wie gehen Sie mit frustrierenden Situationen um?

7 Säulen der Resilienz: So bleiben Sie optimistisch

Alles hat zwei Seiten. Welches Denken steht bei Ihnen im Vordergrund?

Stellen Sie sich folgende Situationen vor:

1. Sie sind gerade auf dem Weg zu einem Termin. Kurzfristig wird dieser abgesagt. Was denken Sie?

a) Klasse, jetzt bin ich fast angekommen und völlig umsonst gefahren.

b) Nun gut, so ist es. Dann habe ich jetzt 1 Stunde Zeit geschenkt bekommen.

 

2. Sie wollen mit Ihren Handy telefonieren, doch in diesem Augenblick haben Sie keinen Empfang. Was denken Sie?

a) Dieses olle Telefon. Das bei dieser Technik und jetzt zahle ich schon solche Gebühren.

b) Wie ärgerlich, dass passiert. Dann warte ich, gleich wird der Empfang wieder da sein.

 

Situation gelassen nehmen – Positiv denken

Ist Ihre Welt schwarz – weiß oder bunt? Ist das Glas für Sie halb voll oder halb leer?
Schnell hallt der Widerstand: Es passieren viele schreckliche Dinge auf der Welt. Dazu kommen tägliche Probleme. Es ist kindliche Naivität die Augen davor zu verschließen.
Optimistisch denken bedeutet nicht, dass Sie Situationen rosa rot malen und Schwierigkeiten unter den Teppich kehren.

Im Gegenteil: Positiv zu denken heißt auch die andere Seite der Medaille zu betrachten. Optimismus ist die Überzeugung, dass jede Situation etwas Positives hat. Es ist die tiefe Überzeugung, dass sich Dinge zum Guten wenden. Mit dieser Haltung gehen Sie zuversichtlich auf Herausforderungen zu. Sie behalten einen klaren Kopf.

Sie nehmen immer nur einen Teil der Wirklichkeit war. Dabei macht einen Unterschied worauf Sie Ihre Aufmerksamkeit richten.

Sehen Sie eher

  • Fehler
  • Missgeschicke
  • Krisen

oder

  • Verbesserungen
  • Glücksmomente
  • Erfolge

Eine optimistische Grundhaltung ist der wichtigste Faktor resilienter Menschen

Negatives Denken fällt  relativ leicht. Positives Denken erfordert kreative Arbeit.

Optimismus ist die Fähigkeit, weitestgehend unabhängig von bisherigen Erfahrungen, die Zukunft positiv zu sehen und dabei die Fakten realistisch zu betrachten.

Ohne die Überzeugung, dass sich etwas zum Positiven wendet, dass Krisen und Probleme überwindbare Hürden sind, ist die psychische Widerstandsfähigkeit, Resilienz, nicht denkbar.

Bei Misserfolg denken resiliente Menschen nicht: „Ich tauge nichts“, sondern „Dieses Mal ist es mir nicht gelungen, das nächste Mal wird es klappen…“. Optimismus hängt stark mit Ihrem Selbstwert zusammen. Es wird dadurch beeinflusst, wie konkret  Sie die Ursachen von Ereignissen analysieren und wie realistisch Sie deren Folgen einschätzen. Stärken Sie Ihre Überzeugung, dass negative Ereignisse zeitlich begrenzt sind.

  • Wie ist die Situation „wirklich“? Wie sind die Fakten? Was vermute Sie?
  • Wie könnte es auch gewesen sein? Welche Hintergründe spielen eine Rolle?
  • Was hat die Situation Gutes? Was können Sie daraus lernen oder gewinnen?

 

Gedanken beeinflussen Ihre Gefühle und Ihr Verhalten

Während Sie sich sorgen oder Ihre Gedanken um Schwierigkeiten kreisen, lösen Sie damit u.a. Gefühle wie Angst oder Unbehagen aus. Gleichzeitig entstehen daraus wieder neue Gedanken, die Zweifel oder Überforderung auslösen. Ihr Kopf ist nicht frei für Lösungen. Sie sehen weder einen Ausweg, noch finden Sie Ruhe.

Am Ende wird alles gut und wenn es noch nicht gut ist, dann ist es noch nicht das Ende!

Was wird geschehen? 

Sie begeben sich in einen Kreislauf: Sie resignieren oder reagieren mit ablehnendem Verhalten. Sie fühlen sich schlecht, grämen sich, sind frustriert. Ihre Gefühle sind wie ein Filter. Sie lenken durch diesen Ihre Aufmerksamkeit.

Hier ein paar Beispiele:

Stellen Sie sich vor in Ihrem engen Umfeld ist jemand schwanger. – Was passiert? Vermehrt begegnen Ihnen Frauen die schwanger sind. Darüber hinaus sind überall Angebote und Aktionen für werdende Mütter und ihren Nachwuchs zu finden….

oder

Sie spielen seit ein paar Wochen mit dem Gedanken sich ein neues Auto zu kaufen. Sie haben sich bestens informiert. Eine Probefahrt haben Sie hinter sich. Der Wagentyp, die Ausstattung bis hin zur Farbe –  Sie sind sich sicher. Doch wie kann das sein. Plötzlich fahren in Ihrer Gegend viele Modelle Ihres Lieblingswagens umher?

oder

Der Wecker klingelt heute gefühlt viel zu früh. Sie fühlen sich gerädert, die Nacht war nicht sehr erholsam. SoMe_Wetter_Anke LambrechtSie öffnen die Augen. Ein Blick aus dem Fenster verrät Ihnen, dass der Wetterbericht Recht behalten soll: Es ist grau, trüb und regnet.  Na toll, denken Sie. Bei den anstehenden Terminen heute, wäre Sonnenschein eine Motivationshilfe gewesen. Schwerfällig verlassen Sie das noch warme Bett. Das passiert es auch schon: Sie stoßen sich Ihren Zeh. Mit nachlassendem Schmerz wanken Sie in die Küche. Sie lassen die Kaffeemaschine warm laufen. Doch die will heute auch nicht so recht. „Das ist nicht mein Tag…“ – Kennen Sie solche Tage? Wie viele positiven Dinge fallen Ihnen an diesem Tag auf?…

Hier greift das Gesetz der Anziehung: Gleiches zieht Gleiches an!

 

Übung: positives Denken trainieren

Beginnen Sie bei den kleinen Dingen. Üben Sie optimistisch zu denken.

Hinterfragen Sie für sich:
Wenn etwas nicht nach Plan verläuft…

  • fallen Ihnen zuerst die Fehler und Hürden ins Auge oder
  • sehen Sie die Aspekte, die dennoch geklappt haben?

Die ersten Schritte optimistisch zu denken

Optimismus_ResilienzTrainieren Sie in den nächsten Tagen die positive Seite zu erkennen.

Die Fakten werden sich nicht verändern, aber das Gefühl, welches Sie begleitet, wird ein anderes sein. Sie fühlen sich leichter und denken klarer.

Richten Sie Aufmerksamkeit auf die positiven Ereignisse:

Stecken Sie sich morgens 10 einzelne Centstücke in die rechte Hosentasche:

Immer, wenn Sie etwas Positives erleben, dann wechselt ein Centstück von der rechten in die linke Hosentasche. Das können Ereignisse sein, wie

  • ein nettes Telefonat oder EmailGlück 651198_web_R_K_B_by_Gila Hanßen_pixelio.de
  • ein Lächeln
  • eine staufreie Fahrt zur Arbeit
  • die Sonne
  • eine grüne Welle
  • ein effizientes Meeting
  • ein guter Kaffee
  • eine abgearbeitete To-Do Liste
  • ein Kompliment

 

Am Abend leeren Sie dann die Taschen. Erinnern Sie sich an die positiven Momente.

Am Anfang erregen vielleicht noch nicht viele Momente Ihre Aufmerksamkeit – Bleiben Sie dran. Sie werden merken, dass es mit jedem Tag besser klappt.

Probieren Sie es aus.

Herausforderungen souverän meistern: Was ist Resilienz?

Resilienz ist zum Hype geworden. Oft entsteht der Eindruck, dass Resilienz eine Superkraft ist. Schnell mal eben ein Resilienztraining mitmachen und schon bin ich vor Belastungen geschützt.

Oder noch besser:

“Wir schicken mal unsere Mitarbeiter in ein Resilienztraining und dann sind sie noch produktiver, leistungsfähiger und arbeiten schneller.”

… weit gefehlt…

Was bedeutet Resilienz für den Alltag?

Das Thema Resilienz ist durch die wachsenden Anforderungen für die Lebens- und Arbeitswelt immer bedeutsamer. Die täglichen Anforderungen werden komplexer und sind für viele Menschen belastend. Die psychischen Erkrankungen nehmen zu.

Daher wird es für den Einzelnen immer wichtiger seine Ressourcen zu aktivieren, um stark und widerstandsfähig gegen die bestehenden Herausforderungen reagieren zu können und dabei gesund zu bleiben.

Dennoch gibt es nicht DEN resilienten Menschen. 

Es sind persönliche Eigenschaften und Umstände, welche die Widerstandskraft eines Menschen stärken. Grundlegend verfügt jeder Mensch über diese Fähigkeiten. Es geht darum diese Fähigkeiten bewusst einzusetzen und gezielt zu stärken. Und das auch noch im Erwachsenenalter.

Was ist Resilienz?

Der Begriff „Resilienz“ stammt ursprünglich aus der Werkstoffkunde und beschreibt dort die Fähigkeit des Materials, nach Druck- und Zugeinwirkung wieder in den Ausgangszustand zurückzukehren.

Der psychologische Resilienzbegriff wird von der Psychotherapeutin Rosemarie Welter- Enderlin mit „biegen statt brechen“ umschrieben. In den meisten Fällen wird der Begriff mit „psychische Widerstandskraft, Belastungsfähigkeit oder Flexibilität“ übersetzt.

Resilienz – resilire (lat.)= zurückspringen, abprallen

Resilienz umschreibt die “Fähigkeit” eines Menschen, sich trotz widriger Umstände, trotz Niederlagen, Krisen, Rückschlägen und Krankheiten immer wieder zu fangen und neu aufzurichten.

Resilienz ist das Endprodukt eines Prozesses, der Stress und Risiken nicht eliminiert, der es den Menschen aber ermöglicht, damit effektiv umzugehen.

Emmy Werner Psychologie Heute 09/05

Resilienz ist keine statische Fähigkeit

Sie sind nicht einfach so resilient. Ob Sie resilient sind oder nicht, dass zeigt sich nicht trotz Belastungen oder krisenhaften Ereignissen, sondern erst wegen dieser.

Resilienz als ein dynamischen Prozess, welcher durch die wechselseitige Beeinflussung von Schutz- und Risikofaktoren bedingt wird. Resilienz wird mehr als eine kontextgebundene Fähigkeit gesehen. Das heißt der Mensch erholt sich von negativen Erfahrungen und entwickelt sich trotz schwieriger (Lebens-)Umstände positiv.

Resilient werden Sie nicht auf Knopfdruck.

Auch werden Sie mit dieser inneren Stärke nicht von Stress, Herausforderungen oder Krisen geschützt sein. Sie werden jedoch lernen mit diesen Ereignissen souverän umzugehen.

Was unterscheidet resiliente Menschen von anderen?

Resiliente Menschen sind nicht die besseren Menschen. Sie sind in der Lage sich aus eigener Kraft aus einer Krise zu lösen.

Herausforderungen erleben Sie nicht als unüberwindbare Hürden, sondern als Möglichkeiten. Sie erkunden die Hintergründe und suchen gezielt nach Lösungsmöglichkeiten.

Resiliente Menschen

  • haben ein realistisches Bild von ihren Fähigkeiten
  • glauben an ihre eigenen Kompetenz, trauen sich etwas zu
  • können eine Langzeitperspektive einnehmen
  • entwickeln und verfolgen realistische Ziele
  • können für sich selbst sorgen durch Rückzug, Innehalten, Auftanken

Welche Resilienzfaktoren stecken dahinter?

Resilienz entwickelt sich aus einer Kombination verschiedener Eigenschaften und Fähigkeiten eines Menschen. Dabei haben sich in der Forschung  von Emmy Werner 7 Resilienzfaktoren herauskristallisiert:

  1. Optimismus
  2. Akzeptanz
  3. Lösungsorientierung
  4. Opferrolle verlassen
  5. Verantwortung übernehmen
  6. Netzwerkorientierung
  7. Zukunftsplanung

Resilienztraining sinnvoll angehen

Erinnern Sie sich an die Definition vom Anfang des Artikels. Resilienz heißt unbeschadet zurück  in den Ausgangszustand zu kommen.

Jetzt stellen Sie sich vor, jemand ist schon lange im chronischen Stress oder steht unter starken Belastungen. Für diese Person ist “Belastung und Erschöpfung” gerade Normalität.

Wo ist dann der Ausgangszustand dieser Person?

Je stärker die Belastung und eventuell schon damit verbundene Folgen sind, desto wichtiger ist es, im ersten Schritt ein Gleichgewicht herzustellen.

Allein auch deshalb, weil unter Druck und Stressbelastung die Reflexion der eigenen Verhaltensweisen schwer möglich ist. Die Person benötigt erst einmal Kraftreserven, um den Zugang zu den eigenen Ressourcen wieder zu ermöglich.

Im nächsten Schritt, so hat es sich gezeigt, ist es dann sinnvoll das Resilienztraining anzugehen. So kann vermieden werden, dass zukünftige Belastungen Folgen für die eigenen Gesundheit und Leistungsfähigkeit haben. Resilienzteraining ist gewissermaßen Prävention.

 

Resilienz – falsch verstandener Hype?!

Resilienz ist ein wichtiges Thema und ich stehe absolut dahinter, aber es darf weder falsch verstanden noch missbraucht werden. Dieser Hype suggeriert, dass mal eben durch 2, 3 Tage Resilienztraining alles möglich wird. Resilienztraining ist keine Wunderpille. 

Resilienztrainings dienen nicht dazu den Einzelnen noch leistungsfähiger zu machen, damit er noch mehr schaffen und das Tempo stetig erhöhen kann. Sie werden nicht zum Superhelden oder zur Superheldin und tragen Ihr imaginäres Schutzschild, dass Sie immun macht gegen Stress, Herausforderungen oder Krisen. Das was Sie lernen ist, mit diesen Ereignissen „besser“ umzugehen.

Produktiv bleiben durch Pausen: Auftanken in 2 Minuten (Audioübung)

Produktiv bleiben – ja. Pause machen – nein.

  • Der Kopf ist voll mit Aufgaben.
  • Die Zeit drängt: „Schnell fertig werden und bloß keine Zeit verschwenden.„
  • Endlich ist Zeit zum Abschalten, aber dann will es einfach nicht klappen.

Hand auf’s Herz: Denken Sie an Ihre Pause? 

Sollten Sie! Ständig auf der Überholspur unterwegs zu sein, kostet eine Menge Energie. Sie riskieren Ihre Leistungsfähigkeit.

Dieser Artikel gibt Ihnen einen Anstoß überzogenes Leistungsdenken zu stoppen und eine konkrete Übung, mit der Sie in zwei Minuten eine knackige Pause machen können.

„Ohne Pause schaffe ich mehr.“ – denkste!

Es hält sich noch immer das Gerücht, dass stundenlanges Durcharbeiten den Einsatz und Ehrgeiz bestätigen. Pausen haben einen schlechten Ruf: „Wer Zeit für Pausen hat ist faul.
Das ist ein klarer Denkfehler. Dies zeigt, dass Sie in ‚Zeit gegen Geld‘ denken.
Wenn Sie für Ergebnisse bezahlt werden, dreht sich das Blatt. Nur weil Sie beschäftigt aussehen, heißt das noch nicht, dass Sie produktiv Ergebnisse schaffen.

Keine Pausen zu machen, hat zur Folge, dass Ihre Konzentration und damit Ihre Produktivität sinkt. Sind Sie müde und erschöpft, dann steigt die Fehlerquote. Nach einem langen Tag fühlen Sie sich einfach nur leer. Die Zeit nach Feierabend genügt nicht, um ausreichend Energie für den nächsten Tag zu tanken.

Zeit für eine Pause: Das sind die Anzeichen

  1. Sie sind müde, fühlen sich schlapp
  2. Ihre Gedanken schweifen immer wieder von der Aufgaben ab
  3. Ihnen passieren mehr Fehler
  4. Ihr Magen knurrt
  5. Ihr Kopf raucht, fühlt sich leer und stumpf an
  6. Sie sind unmotiviert
  7. Sie sind genervt
  8. Ihre Schultern, Ihre Stirn oder der Nacken ist verkrampft

Pause machen – kurz und intensiv

Es müssen nicht immer lange Pausen sein. Im Gegenteil: Mehrere kurze Pausen sind oft effektiver als wenige lange. Mehrmals am Tag fünf bis zehn Minuten Pause zu machen, genügt.
Diese sollten Sie dann auch als Auszeit nutzen.
Die Mails  mit dem Kaffee in der Hand zu checken oder den Happen runter zu schlingen, während Sie zum Drucker laufen, zählen nicht als Pause.

Pausen müssen nich lang sein, sondern erholsam.

Schaffen Sie sich Zeitblöcke von 60 – 90 Minuten. Hier arbeiten Sie konzentriert an Ihren Aufgaben. Ist der Block zu Ende, dann unterbrechen Sie Ihre Arbeit und legen ein paar Minuten Pause ein. Wichtig dabei ist, dass Sie Ihre Tätigkeit wirklich unterbrechen.
Beispiele für Ihre Pause:

  • Verlassen Sie den Schreibtisch.
  • Gehen Sie an der frischen Luft spazieren.
  • Setzen Sie eine Entspannungstechnik, wie Autogenes Training oder die Progressive Muskelentspannung, ein.
  • Strecken Sie sich und atmen Sie kräftig durch, auch vor dem offenen Fenster

Pausen, in denen Sie entspannen und intensiv abschalten, haben Vorteile. Sie bleiben leistungsfähig,  sind produktiver, arbeiten entspannt und können sich besser konzentrieren.

 

Entspannung ist ein reines Training

Mit dem Entspannen ist das ja so eine Sache: Jeder will es, aber kaum einer kann es.
Stress und ein starker Wille können Druck und Anspannung auslösen. Besonders in turbulenten Phasen, ist es nicht einfach zu entspannen. Auf Knopfdruck abschalten und in die Entspannung zu kommen kann ungewohnt sein.
Entspannen kann jeder. Ihr Körper und Kopf sind darauf ausgelegt, dass nach einer Anspannung eine Entspannung folgt. Sie haben es vielleicht nur verlernt. Trainieren Sie es.

Bereits zwei Minuten helfen Ihnen Ihre Leistungskurve zu halten. Oft genügt schon ein kleiner Anstoß und Sie fühlen sich wieder frisch und wach.Wenige Minuten, in denen Sie bewusst durchatmen, kurz Ihre Augen schließen oder Ihre Muskeln durch Strecken aktivieren, helfen Ihnen abzuschalten und einen Gang runter zu fahren.

 

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Pausenquickie: Zwei Minuten Pause machen

Mein Tipp:
Nehmen Sie Körper und Kopf mit. Geben Sie bewusst das Signal zur Pause.

Nutzen Sie für Ihre kurze Pause die King Kong Übung.  In nur zwei Minuten tanken Sie auf.

Warum diese Übung so heißt? Hm…sicher weiß ich es nicht, aber da hier die Brustmuskeln im Vordergrund stehen, sehe ich da einen Zusammenhang.  🙂
Die King Kong Übung ist eine der Übungen aus dem Entspannungstraining zur Progressiven Muskelentspannung nach Jacobsen.

Sie ist bestens für eine kurze Pause geeignet. Sie aktivieren Ihren Körper, schalten gedanklich um und spüren die Entspannung.

Diese Übung folgt dem natürlichen Prinzip: Nach einer Anspannung folgt Entspannung.

Probieren Sie es aus.

So geht’s:

Vorbereitung: Stellen Sie sich aufrecht hin. Beide Beine hüftbreit auseinander. Starten Sie die Audioübung. Folgen Sie der Anleitung.

Hinweis: Konzentrieren Sie sich während der Übung nur auf sich. Beobachten Sie, wie sich Ihre Muskeln anfühlen, was Sie wahrnehmen.

 

 

Tipp: Wenn es nicht gleich herausragende Unterschiede spüren, dann wiederholen Sie die Übung. Entspannung braucht Übung wie das Fahrradfahren.

Empfehlung: Verschreiben Sie sich täglich 2×2 Minuten King Kong.

 

Ich wünsche Ihnen eine angenehme Pause!

 

 

 

 

Stress: Hauptursache für Frühverrentung. So schützen Sie sich

Im Notfall persönlich abgesichert sein, dass ist besonders für Selbstständige ein wichtiges Thema. Haben Sie daran gedacht? Gerade, wenn alles gut läuft beschäftigt sich kaum jemand mit diesem Thema. Unfallversicherung oder die Haftpflicht gehören wohl zur Standardausstattung. Aber was ist außerdem in Ihrem Notfallkoffer?

Mit Claudia Möller habe ich ein sehr interessantes Gespräch über Stress und Berufsunfähigkeit geführt. Die persönliche Absicherung für den Notfall (Link zu ihrer Seite) ist Ihr Fachgebiet. Kennen Sie den Zusammenhang?

 

Arbeitskraft und Leistungsfähigkeit sichern

Ratschläge für ein gesundes und stressfreies Leben: Gesundes Essen, regelmäßige Bewegung und Sport und ausreichend Pausen für die Erholung vom Alltag.

Ja so einfach soll es sein. Ist es das?

Einige Kunden kommen zu mir, weil Sie sich schlapp fühlen. Sie klagen darüber, dass Sie nicht mehr so leistungsfähig sind, wie noch vor Wochen. Sie sind ständig müde, kommen nicht mehr zur Ruhe, Magen- und Rückenschmerzen sind keine Seltenheit. Kurzum: Ihre Arbeitsfähigkeit ist gefährdet. Oft ist ihnen der Zusammenhang von körperlichen Symptomen und Stress nicht bewusst.

Mit diesem Artikel bekommen Sie einen Überblick über Symptome und mögliche Folgen von chronischer Stressbelastung. Am Ende gebe ich Ihnen einen persönlichen Tipp, welche ersten Schritte Sie gehen können.

 

Chronischer Stress:  Verlust der Arbeitskraft

Die häufigste Ursache für eine Berufsunfähigkeit sind nicht die Unfälle, sondern psychische Erkrankungen. Wie der „Stressreport Deutschland 2012“ der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) belegt, sind psychische Erkrankungen mit 41% mittlerweile die Hauptursache für Frühverrentungen. Eine dauerhafte Stressbelastung ist einer der Hauptauslöser für psychische Erkrankungen. Die Betroffenen sind dabei im Durchschnitt erst 48 Jahre jung.

2011 wurden 59 Millionen Arbeitsunfähigkeitstage wegen psychischer Erkrankungen registriert.

Was ist Stress?

Stress wird immer wieder als etwas Negatives dargestellt. Stress ist jedoch eine wichtige Schutzfunktion unseres Körpers. Der Körper reagiert auf einen Reiz, auch als Stressor bezeichnet, und versucht die Anforderungen auszugleichen. Stress ist also lebensnotwendig und spornt uns zu Höchstleistungen an.

Stress ist ein Spannungszustand, der erst auf Dauer krank macht. Betrachten Sie kurzfristigen Stress als  eine Herausforderung. Nach dieser anstrengenden Phase können Sie sich erholen und neue Kräfte sammeln. Bleibt diese Erholungsphase länger aus, dann kommt Ihr System an seine Grenzen.

Die meisten Menschen empfinden Stress in Ihrem Arbeitsalltag. Die Auslöser sind vielfältig. Nicht jeder bewertet dieselbe Situationen als stressig.

Auslöser für Stressreaktionen

  • Geld-/Existenzsorgen
  • Angst vor Prüfungen/ Präsentationen
  • Dauerlärm, Hitze
  • unerfüllte, wesentliche Bedürfnisse
  • Termin- und Zeitdruck
  • Stau
  • TV, Emailfluten, ständige Unterbrechungen
  • Überforderung
  • negative Denkmuster
  • Ungeduld, Ärger, Wut
  • Leistungsdruck, hohe Erwartungen

Welches sind Ihre Stressoren?

 

Handeln Sie präventiv

Im Alltag haben Sie viel zu tun. Die Tage vergehen rasend schnell. Ständig klingelt das Telefon. Ihr Emailpostfach ist prall gefüllt. Sie hetzen von einem Termin zum anderen. Die ToDo-Liste ist länger, als Sie Zeit zur Verfügung haben. Dazu kommt das schlechte Gewissen: Eigentlich wollen Sie schon lange mal wieder zum Sport und Zeit mit Ihrer Familie verbringen. Sie drehen sich im Kreis. Wie Sie auch planen, die Anforderungen passen nicht in Ihren Tag. So sehr Sie sich auch anstrengen – etwas kommt immer zu kurz.

Wenn Ihr Alltag so ähnlich gestaltet ist, dann kann ich Ihnen nur sagen: Mit diesem Phänomen sind Sie nicht allein!

Sie sichern Ihr Hab und Gut ab. Theoretisch wissen Sie auch wie Sie Ihre Leistungsfähigkeit sichern und damit ihre Arbeitskraft schützen. In der Praxis zeigt sich ein anderes Bild. Viele gehen weit über Ihre Grenzen hinaus. Sie fordern Ihre Gesundheit heraus.

Zeit
Quelle: Rainer Sturm pixelio.de

Gesundheit ist ein Geschenk. Es ist Ihre Aufgabe dies zu behüten und zu pflegen. Die meisten haben das Glück gesund auf die Welt zu kommen.
Wann fangen sie an, sich bewusst um Ihre Gesundheit zu kümmern?

Sie beginnen dann, wenn Sie erste Zipperlein oder Erkrankungen haben.

Gerade zum Ende des Jahres tauchen die altbekannten Vorsätze aus: „Im nächten Jahr, lasse ich es ruhiger angehen“ oder „Ab Januar sorge ich für mich“. Wenn Sie für Ihre Leistungsfähigkeit nichts tun, dann heißt es irgendwann: „Hätte ich doch nur…“

Sorgen Sie vor, bevor es zu spät ist. Ihre Zähne putzen Sie auch nicht erst dann, wenn Sie bereits Karies haben.

Erste Warnzeichen erkennen

Das Risiko der Stressbelastung für die Gesundheit wird oft unterschätzt. Gestresste Menschen lassen die Ursachen der einzelnen Symptome ärztlich untersuchen. Oft stellt der Arzt nichts fest. Damit werden Sie Warnsignale schnell übersehen oder nur Symptome bekämpft. Eine Tablette gegen die Schmerzen einzunehmen scheint einfacher, als bei sich selbst nach den Ursachen zu forschen.

Dieser Kreislauf wiederholt sich oft über Monate oder sogar Jahre, bis der Arzt irgendwann dann doch etwas feststellt.

Es geht nicht darum Stress zu verbannen. Das ist nicht möglich. Wenn Sie sich mit vielen Terminen und Verpflichtungen wohl fühlen, dann besteht kaum Grund etwas daran zu ändern. Handeln Sie bewusst. Vielen Menschen nehmen erste Anzeichen für eine chronische Stressbelastung nicht wahr. Demzufolge können Sie darauf auch nicht reagieren.

Wenn Sie Ihrem Körper zu viel zumuten und die Warnsignale ignorieren, dann kann es passieren, dass Körper und Psyche die Notbremse ziehen. Sie können vielleicht nicht mehr arbeiten, Im schlimmsten Fall werden Sie berufsunfähig.

Menschen die unter chronischem Stress stehen:

  • fühlen sich erschöpft
  • können sich zunehmend schlecht konzentrieren und die Fehlerquote steigt

    gestresste Führungskraft im Büro
    Quelle: Fotolia.de
  • essen unregelmäßig, rauchen und trinken mehr
  • haben Kopf-& Rückenschmerzen
  • leiden unter Verdauungsproblemen und Schlafstörungen
  • vernachlässigen Hobbys, Freunde, Familie
  • sind innerlich unruhig und nervös
  • fühlen sich überfordert und sind leicht reizbar

Welche Anzeichen erkennen Sie bei sich?

 

Folgen durch chronischen Stress

  • Durch die Dauerbelastung leidet das Herz-Kreislauf-System; Bluthochdruck oder sogar ein Herzinfarkt können folgen.
  • Das Verdauungssystem reagiert mit Magenentzündungen, Sodbrennen oder Koliken.
  • Viele Menschen leiden auch unter Spannungskopfschmerzen, Migräne, einem Hörsturz oder Tinnitus.
  • Für das Muskel – Skelettsystem kann die dauerhafte Anspannung chronische Schmerzen in Muskulatur, chronische Verkrampfungen im Nacken und Schulterbereich mit sich bringen.
  • Der Stoffwechsel ist gestört, so dass Diabetes eine mögliche Folge ist.
  • Das Immunsystem ist geschwächt, so dass zu häufigen Infekten kommt.

Stress bewältigen – Der Einstieg

Sie haben eine Routine in Ihrem Tun entwickelt. Gerade in Stresssituation rufen Sie diese automatisch ab. Damit Sie aus diesem Kreislauf herauskommen, müssen Sie sich mit sich selbst auseinandersetzen. Stress managen heißt sich selbst managen.Die moderne Technik und die große Welt des Internet geben Ihnen viele Freiheiten. Gleichzeitig erschweren sie auch das Abschalten und bei sich ankommen. Wenn Sie Stress effektiv bewältigen wollen, dann wird dies langfristig nur gelingen, wenn Sie sich Zeit für sich nehmen. Erst dann können Sie Ihre Handlungen bewusst hinterfragen und verändern.

Vielleicht denken Sie gerade, „Das ist leichter gesagt als getan“?

Da haben Sie Recht. Es gibt viele Ratgeber und Techniken. Dazu kommt noch, dass es kein Patentrezept gibt. Wo fangen Sie also am besten an?

Mein Tipp für Sie:

  1. Fassen Sie den Entschluss etwas zu verändern.
  2. Drosseln Sie das Tempo. Das kann zu Beginn unangenehm sein.
  3. Finden Sie heraus, was in Ihrem Alltag regelmäßig Stress auslöst. Analysieren Sie Ihren Alltag und Ihr verhalten so konkret wie möglich. Dadurch finden Sie heraus, welche weiteren Schritte Sie gehen müssen. Sie erkennen, was Sie vielleicht dazu lernen können, um die Stressoren oder Stressreaktionen abzubauen.

 

Fazit

Eine gute Versicherung schließen Sie ab, für den Fall, dass… – Sie investieren in diese Versicherung, um im „NotfalPfeilel“ abgesichert zu sein.

Sie können nicht vorhersehen, was passiert.

Mit der Investition in sich selbst haben Sie eine weitere Möglichkeit, das Risiko abzumildern.
Nehmen Sie wahr wann der Stress zu viel wird. Hören Sie auf die Signale Ihres Körpers. Nehmen Sie sich und Ihre Bedürfnisse ernst. In dem Sie lernen sich zu managen, sind in der Lage mit den Anforderungen umzugehen. Sie können auf erste Signale reagieren und behalten Ihr Gleichgewicht.

Eins kann weder die Technik noch der beste Ratgeber für Sie übernehmen:
Die Entscheidung zu treffen, etwas für Ihre Gesundheit zu tun.

Jeder von uns hat täglich 24 Stunden – Sie entscheiden, wie Sie diese nutzen!

 

Quelle Hauptfoto unsplash.com

So befreien Sie sich aus dem Stresskreislauf

Das Telefon klingelt und klingelt, Ihr Emailpostfach ist prall gefüllt. Auf dem Weg von einem Termin zum anderen bleiben Sie zuversichtlich, dass Sie Ihre Aufgaben heute noch abarbeiten können.

Plötzlich kommt etwas Unerwartetes dazwischen: Ihr Kind wird krank, Ihr Kollege oder Geschäftspartner sagt Ihnen, das der Bericht xy unbedingt bis morgen fertig sein muss.

Ihr Zeitplan gerät mal wieder durcheinander.

Auch das schlechte Gewissen meldet sich wieder. Sie sind hin und hergerissen: Eigentlich wollten Sie zum Sport. Der Abend war für die Familie reservier.

Wie können Sie erklären, dass Sie nach Hause zu Ihrem Kind fahren, statt den Bericht abzuschließen?

Wie machen Sie Ihrer Familie klar, dass es mal wieder später wird?

 

Sie drehen sich im Kreis

Ihr Alltag bedeutet für Sie Stress. Wie Sie auch planen, die Anforderungen passen nicht in Ihren Tag. So sehr Sie sich auch anstrengen – etwas kommt immer zu kurz.

Da tröstet es nur wenig, dass Sie mit diesem Phänomen nicht allein sind.

Handy, Laptop oder die große Welt des Internet geben Ihnen viele Freiheiten. Gleichzeitig machen diese es nicht leichter abzuschalten. Die Grenzen zwischen Arbeit und Beruf verschwimmen.

Wenn Sie diesem Kreislauf entrinnen wollen, dann bekommen Sie in diesem Artikel einen Ansatz dafür. Entspannung und Sport sind für Ihren Ausgleich wichtig, helfen Ihnen aber wenig, wenn Ihr Zeitmanagement nicht stimmt.  Die Methoden des Zeitmanagement sind wertvoll, helfen Ihnen aber nicht Ihr schlechtes Gewissen zu beruhigen. Damit Sie den richtigen Hebel ansetzen, kommen Sie Ihren Mustern auf die Spur.

 

Was ist Stress?

 

Stress wird oft als etwas Negatives beschrieben. Dabei ist Stress überlebenswichtig. Erst durch Stress bringen Sie Leistung und schaffen Ergebnisse.

Betrachten Sie einmal die Fakten:

Der Begriff Stress kommt aus der Technik. Er beschreibt die Anforderungen an ein Material, welches aus seinem ursprünglichen Zustand herausgerissen wurde und versucht diese Anforderungen auszugleichen. Stress heißt Belastung.

Übersetzt auf das System Mensch heißt das:

Der Körper versucht die an ihn gestellten Anforderungen auszugleichen und sein Gleichgewicht zu bewahren. Nutzen Sie nicht die richtigen Möglichkeiten um diese Anforderungen auszugleichen, entsteht ein Ungleichgewicht.

Stress ist dabei mit verschiedenen körperlichen Reaktionen, wie z.B. Herzrasen oder Unruhe verbunden, jedoch sind diese grundsätzlich nicht negativ.

Erinnern Sie sich an ein Training im Sport: Ihr Herz-Kreislaufsystem kommt in Wallung: Es reagiert mit Herzklopfen, die Atmung wird schneller, die Muskeln spannen sich an. Sie sind absolut fokussiert auf das Training. Nach dem Sport spüren Sie wie Sie angenehm erschöpft sind, die Muskeln müde, der Kopf frei. Sie kommen zur Ruhe und der Körper tankt seine Energiereserven wieder auf. – Im Grunde eine Stressreaktion. Sie würden dem Sportprogramm wohl kaum etwas negatives zuschreiben.

Was vergessen wir im Alltag? – Genau!  Die natürliche Erholungsphase.

Ein ununterbrochenes Training – das würde Ihnen nicht einfallen 🙂

Im Alltag sieht das jedoch anders aus. Wenn Sie sich dauerhaft im Stress befinden und Ihrem Körper kaum Zeit für Erholung gönnen, dann macht dieser krank.

 

Die Auswirkungen von Stress auf Ihren Körper

 

Das Reaktionssystem stammt aus der Urzeit. Der Mensch konnte blitzschnell auf Gefahren, wie z.B. den Säbelzahntiger, reagieren. Der ganze Körper stand in einem Bruchteil einer Sekunde auf Alarmbereitschaft und war somit auf Kampf oder Flucht eingestellt.

Das gleiche System besitzen wir auch heute noch. Zwei perfekte Gegenspieler, der Sympatikus und er Parasympathikus. Diese arbeiten, als Betriebssystem, ganz automatisch im Hintergrund. Doch heute stellt dieses System eine Herausforderung dar. Die Reaktionen des Systems helfen uns heute wenig, wenn z.B. der PC gerade abstürzt oder wir im Stau stehen. Die Lebensbedingungen sind unumstritten keine Gefahr mehr für unser Leben. Doch die kleinen Dinge bewerten wir häufig als „Gefahr“ oder fordern unser System zu Höchstleitungen heraus.

Adrenalin wird vermehrt ausgeschüttet. Das heißt im Körper wird unheimlich viel Energie angestaut. Bewegung und Sport kommt bei vielen zu kurz, so dass diese Energie nicht abgebaut werden kann.

Was tun wir stattdessen?

Die Hände werden zu Fäusten geballt, Zähne werden aufeinander gepresst, die Schultern werden angespannt und hochgezogen oder wir schreien innerlich laut auf.

In meinen Trainings frage ich die Teilnehmer zu Beginn:

Was löst Stress bei Ihnen aus?

Darauf bekomme ich häufig Antworten wie auf diesem Flipchart:

Stressoren

 

 

 

Würden Sie mit die gleichen Antworten geben?

Ich vermute mal, dass Einiges auch für Sie Stress bedeutet, aber nicht alle dieser Antworten.

Erst unsere Bewertung und unsere Einstellung zu den Dingen lösen Stress aus.

Wenn mehrere Punkte zusammenkommen, dann fordern unser  „Betriebssystem“ zur Höchstleistung heraus.

 

 

 

Stressbewältigung ist kein Patentrezept

 

Quelle: pixelio.de

Foto: Pixelio

Wie jemand auf Stress reagiert ist ebenso individuell, wie der Umgang mit den Anforderungen. Es gibt daher kein Patenzrezept.

Halt, Stopp! Das heißt nicht, dass Sie den stressigen Alltag akzeptieren müssen. Sie haben verschiedene Möglichkeiten und Handlungsalternativen den Belastungen souverän und gelassen zu begegnen. Damit Sie das richtige Werkzeug nutzen, müssen Sie erstmal wissen wo Sie ansetzen sollten. Sind Sie bereit sich mit Ihrer Situation auseinander zusetzen? Ja, mir ist klar, dass das anstrengend ist. Läuft doch Ihr Programm automatisch. Und jetzt sollen Sie sich mit lästigen Fragen quälen. Sorry. Sie sollen und müssen nicht, Sie dürfen aber.

Reagieren Sie wie ein Flummi nur noch auf Reize, dann ist es unverzichtbar, dass Sie sich mit sich selbst auseinandersetzen. Erst dann entdecken Sie Ihre Kraftquellen und können diese gezielt einsetzen. Entwicklen Sie Ihre Strategie um dem Stress die Zähne zu zeigen.

 

Wenn Ihnen bewusst ist was Stress bei Ihnen auslöst und wie Sie unter Stress reagieren, dann fällt es Ihnen leichter das Richtige zu tun, um den Stresskreislauf zu unterbrechen.

 

Stress bricht nicht einfach so über uns herein. Stress machen wir uns häufig selbst.

Quelle: Gerd Altmann pixelio.de
  1. Sie ärgern sich über den Stau,
  2. Sie regen sich furchtbar über die Reaktion eines Kollegen auf,
  3. Sie setzen sich mit der To Do Liste unter Druck, weil Sie glauben, dass alles bis zum Feierabend unbedingt erledigt werden muss.
  4. Sie rudern und rudern, um eine Aufgabe mit 150% zu erledigen, weil alles andere nicht gut genug wäre….

 

 

Unterbrechen Sie den Stresskreislauf

Wenn Sie Stress in den Griff bekommen wollen, dann setzen Sie auf mehreren Ebenen an.

An den Stresssoren, Ihren Einstellungen und Bewertungen sowie an Ihren Stressreaktionen.

Die Art wie Sie eine Situation bewerten und Ihre bisherigen Erfahrungen bestimmen Ihre Reaktion unter Stress und Leistungsruck. Daraus bilden sich „Muster“ im Gehirn, die Sie dann automatisiert abrufen. Wenn Sie diese unterbrechen wollen, dann müssen Sie diese erst einmal erkennen.

Dies scheint auf den ersten Blick gar nicht so einfach, besonders dann, wenn Sie gerade im Stress sind. Nehmen Sie sich dazu ganz bewusst Zeit und betrachten Sie sich in einer für Sie typischen Stresssituation.

 

So weit so gut. Aber wie reagieren Sie nun unter Stress?

In Anlehnung an den Psychologen Kaluzza, der dieses Modell die Stressampel genannt hat, soll es darum gehen, dass Sie für sich herausfinden:

  1. Wann geraten Sie in Stress?
  2. Wie verstärken Sie Ihren Stress?
  3. Welche Reaktionen ruft Stress bei Ihnen hervor?

 

Wie gehen Sie vor?

Nehmen Sie sich 30 Minuten Zeit. Legen Sie sich ein Blatt Papier und einen Stift zurecht.

Dann erinnern Sie sich an typische Sitautationen, die Sie als stressig empfinden.

Im nächsten Schritt beantworten Sie folgende Fragen:

 

Ich gerate in Stress, wenn…. (Wer oder was löst Stress bei Ihnen aus):

z.B. Wenn ich meine Zeiteinleitung nicht frei bestimmen kann, wenn der Kollege ungeduldig vor meinem Schreibtisch hin & her läuft, wenn ich keine Zeit für mich habe

 

 

 

Ich setze mich selbst unter Druck, in dem ich… (Wie bewerten Sie die Situation, welche Einstellung haben sie?):

z.B. …nur noch die negativen Dinge sehe, …ich die Zeit im Blick habe,…ich alles perfekt machen möchte

 

 

 

Wenn ich im Stress bin, dann…(Wie reagieren Sie in dieser Situation, was spüren Sie?):

z.B. werde ich ungerecht, ungeduldig, kann ich nicht essen oder schlafe schlecht

 

 

 

Stressbewältigung heißt seine Handlungen zu hinterfragen, sich mit sich selbst auseinandersetzen und bei sich ankommen. Nehmen Sie sich bewusst Zeit für sich.

Wenn Sie jetzt erste Antworten haben, dann können Sie überlegen,

  • wie Sie aktiv Stressoren, wie z.B.  Zeitdruck, abbauen können
  • welche Gedanken Sie entlastenden, statt belasten
  • mit welcher Technik, wie z.B. Sport oder einer Entspannungstechnik, Sie Stresssymptome reduzieren

 

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg dabei, Ihren Stress in den Griff zu bekommen.

 

Quelle Artikelbild: pixelio.de

Die Macht der Gedanken – ein Experiment

Achten Sie auf Ihre Gedanken – sie sind mächtig!

Deine Gedanken – dein Schicksal

Quelle: Talmund

Achte auf Deine Gedanken,
denn sie werden Worte.

Achte auf deine Worte,
denn sie werden Handlungen.

Achte auf deine Handlungen,
denn sie werden Gewohnheiten.

Achte auf deine Gewohnheiten,
denn sie werden dein Charakter.

Achte auf deinen Charakter,
denn er wird dein Schicksal.

 

Die Einstellung macht den Unterschied.

Diesen Spruch kennen Sie.

Ist Ihnen bewusst wie sehr Ihre Gedanken die Reaktionen Ihres Körpers beeinflussen?

Unsere Sprache im Alltag ist voll von Redewendungen, die das eigenen Wohlbefinden beeinflussen.

„Ich muss…“ „Ich soll…“ „Von Nichts kommt nichts.“

Sprache ist mehr als nur Informationsvermittlung. Mit jedem Wort haben Sie Erinnerungen und Gefühle gespeichert.

Wohlbefinden beginnt beim Sprechen.

Gesprochene Worte spiegeln Ihre Gedanken. Gedanken bestimmen Ihre Gefühle und die Reaktionen Ihres Körpers. Deine Gedanken – Dein Schicksal klingt vielleicht etwas drastisch, aber in Bezug auf unsere Stimmung ist da sehr viel dran.

Dieser Fakt wird besonders im Stresserleben bedeutsam. Es geht darum eine förderliche Einstellung zu entwicklen. Wie Sie Situationen bewerten und wie Sie mit sich sprechen hat also einen entscheidenden Einfluss auf Ihr Stresserleben.  Klingt alles ganz logisch? Aber was heißt das?

Bilder – Vorstellungskraft – Reaktion

Die Kraft der inneren Bilder nutzt man zum Beispiel beim Autogenen Training. Bestimmte Reaktionen, wie Wärme, werden allein dadurch hervorgerufen, in dem Sie eine Vorstellung von Wärme mit einem Bild aus ihrer Erinnerung assoziieren und sich allein darauf konzentrieren. Das innerliche Sprechen einer entsprechenden Formel verstärkt die Empfindung von Wärme.

Der Körper ist in der Lage die Reaktionen allein durch die Erinnerungen, die im Gehirn gespeichert sind, auszulösen.

Können Sie nicht glauben?

Dann empfehle ich Ihnen das Experiment mit der Zitronenübung.

Nehmen Sie dazu eine bequeme Haltung ein. Ihr Rücken ist angelehnt, die Füße stehen fest auf dem Boden. Starten Sie die Übung und schließen Sie Ihre Augen.

Das ist die Macht der Gedanken!

Erinnern Sie sich an ein unangenehmes Gespräch, dann können Sie das ungute Gefühl, das Grummeln im Bauch oder sogar die verkrampften Nackenmuskeln sogleich spüren.

Allein der Gedanke daran führt dazu, dass Sie sich unwohl fühlen. Das Gleiche geschieht, wenn Sie morgens mit dem Gedanken ins Auto steigen „Oh nein, jetzt stehe ich gleich wieder im Stau.“ Sie beginnen Ihren Tag mit einem negativen Gefühl. Das Spiel können Sie jetzt endlos fortführen:

  • Ein Kundenprojekt, das mit einigen Hürden gestartet ist.
  • Der Kooperationsparter, mit dem Sie eine Auseinandersetzung hatten.
  • Die Steuerernachzahlung die auf Sie wartet.
  • Die wichtige Präsentation die Sie nächste Woche führen müssen.
  • Ziele die Sie nicht erreicht haben, wie geplant.

usw.

Viele Menschen glauben, dass sie diesem Gefühl ausgeliefert sind. „Jetzt bin ich schlecht drauf, dann ist das so.“ Sie wollen sich schlecht fühlen? Okay. Das ist in Ordnung. Sie bestimmen Ihre Gedanken und Sie beeinflussen Ihre Gefühle.

Ändern Sie Ihre Gedanken, wenn Sie sich wohlfühlen wollen. Denken Sie an etwas, dass Ihnen ein gutes Gefühl bereitet. Üben Sie sich darin, das Positive an einer Situation zu sehen.

Was denken Sie jetzt?

 

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