Plötzlich mitten im Mainstream

mitten im Mainstream, wenn Zweifel den Blick vernebeln

9to5 ist out. Frei und unabhängig ist in. Die Standards hinterfragen, authentisch sein und alles in Bewegung setzen, um sichtbar zu sein. Social Media Kanäle – da müssen Sie rein: Zitate posten, seine Anti Haltung kund tun und sich vom Mainstream abwenden.
Eigentlich wollten Sie sich vom Mainstream verabschieden und plötzlich sind Sie mitten drin in der neuen Business – Lifestylebewegung.

Das Gute daran: Es gibt Menschen, die ähnlich ticken. Und mal ehrlich: Diese Bestätigung tut gut und hilft uns dran zu bleiben. Andererseits besteht die Gefahr seine eigenen Grundsätze aus den Augen zu verlieren. Sie kommen von der Spur ab.

Mit Ihrem Masterplan in der Tasche vergehen Wochen und Monate. Bevor Sie sich versehen hat der Trott Sie wieder eingeholt. Mit dem Strom schwimmen ist einfacher als gegen ihn.
Deshalb ist es wichtig, das eigene Business kritisch zu beleuchten.

Um das Wesentliche im Blick zu behalten, ist sinnvoll regelmäßig die eingeschlichenen Routinen zu hinterfragen. Obgleich ich in meinem Business gerade fast alles auf den Kopf gestellt habe, lasse ich mich noch mal durch das BlogMomentum2016 von Markus Cerenak schütteln. 
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Gehen Sie mit mir ein Stück: Haben Sie das Wesentliche im Blick?

Ohne Sinn = ohne Verstand?

Ganz gleich wie gut das Business grade läuft, zu jederzeit sollten Sie klar haben, warum Sie sich täglich ins Abenteuer stürzen. Ja, ja – das haben Sie schon gehört. Das eigene Warum kennen, ist auch gerade Trend.

Völlig Wurscht was da draußen raus posaunt wird:

Kritzeln Sie nicht einfach irgendetwas ans Board. Jeder Mensch braucht Sinn in dem was er tut. Ihr Warum liefert Ihnen diesen Sinn.
Wie oft haben Sie von Nicht – Selbstständigen Klagelieder gehört? „Du arbeitest zu viel!“ „Warum tust du dir das an?“ (naja so oder so ähnlich)

Was dann tief in Ihrem Innersten schlummert, dass ist der Grund warum Sie bereit sind den Preis zu zahlen. Dieser Funke lässt Sie immer weiter machen. Selbst dann, wenn die Zahlen gerade nicht stimmen.

Das Warum springt Ihnen nicht mit klaren Sätzen entgegen: Also bei mir ist es das nicht. Meine Angestelltenzeit hat mich eingeengt. Selbst in meiner ersten Ausbildung wusste ich nicht, ob ich das beruflich machen wollte. Selbst zum Start meiner Selbstständigkeit hatte noch keinen Fokus.

Doch eins wusste ich: Das Leben ist ernst genug. Viele Ideen und Träume werden durch sinnlose Regeln zerstört. Menschen werden durch Schablonen gepresst und klein gemacht, wenn sie nicht ins Profil passen. Das „Arbeit vs Freizeit Denken“ habe ich nie verstanden. Den Wert meiner Lebenszeit, meiner Leistungskraft und meines Wissens in Stundenlöhnen zu messen ist mir schon früher sauer aufgestoßen.

Gerade erst habe ich das konkretisiert und mein Warum neu formuliert:

Unternehmer und alle die sich mit ihnen für das Unternehmen einsetzen, sollen Sinn in ihrem Tun erkennen und Spaß daran haben.

Warum haben Sie sich selbstständig gemacht?

Der Elevator-Pitch

„Und was machst du so?“ Ich weiß gar nicht mehr, was ich zum Start meiner Selbstständigkeit darauf geantwortet habe. Es wird wohl etwas in Richtung „Ich bin Trainerin und Coach..“ gewesen sein. Im zweiten Jahr bin ich ins Stottern gekommen, wenn mir jemand diese Frage gestellt hat.

Da draußen gibt es tausende Trainer und Coaches. Mich ließ die Frage nicht los: Wie überzeuge ich denn jetzt in den berühmten 30 Sekunden?
Je mehr ich darüber nachgedacht habe, desto schwindeliger wurde mir. Mit jeder weiteren Anleitung, die den perfekten Elevator-Pitch bringen sollte, entstanden noch mehr Zweifel. Mittlerweile habe ich unzählige Versionen von einem Elevator-Pitch. Heute kann mich auf den Prozess einlassen und akzeptiere, dass es nicht DEN perfekten Elevator-Pitch gibt.

Meine aktuelle Version ist diese hier:

Den Fokus halten und Unternehmerfreiheit genießen:
Solounternehmer und Unternehmer kleiner Unternehmen unterstütze ich dabei, ihre Ressourcen gewinnbringend einzusetzen. Sie nutzen ihre Zeit für das Wesentliche und können gelassen mit ihrem Unternehmen wachsen.

Versuchen Sie nicht verkrampft den perfekten Elevator-Pitch zu kreieren. Gehen Sie mit dem raus, was Sie gerade haben. Durch die Reaktionen Anderer, wird sich daraus Stück für Stück  der passende Elevator-Pitch entwicklen.

Zwischen Neugier und Angst: Was Ihr Business nicht braucht 

Hier ein neues Tool und dort ein neuer Trend. Die Aufmerksamkeit steigt mit jedem weiteren Artikel. Noch bevor Sie sich versehen wird aus einer flüchtigen Wahrnehmung eine längere Recherche.
Jedem Trend hinter her zu jagen, dass ist nicht sinnvoll. Im Grunde wissen Sie und ich das – doch der Drang nach Erfolg kann die Entscheidungsfähigkeit völlig vernebeln. Was steckt oft dahinter? – Zweifel. Tief im Inneren ploppt die Frage auf: Was, wenn ich jetzt hier etwas verpasse? 

Ob es nun ein Tool ist oder ein bestimmtes Businessformat: Etwas zu nutzen oder anzubieten, weil es alle tun, ist Irrsinn.
Entscheidungen fällen wir immer für den Moment. Erst auf dem Weg erkennen wir, ob etwas wirklich funktioniert. Dazu gehört der Mut Dinge auch auszuprobieren, auch dann, wenn diese noch nicht perfekt sind.

Wie findet Sie nun das Richtige?

-> Nutzen Sie Ihr eigenes Warnsystem.

Fühlt es sich gerade richtig an? – Das klingt vielleicht komisch, aber dieser Indikator bringt mich weiter. Macht das, was Sie und wie Sie es gerade tun Spaß und passt es zu Ihnen?

Ja? Gut!
Nein? Dann raus damit.

-> Spaß ist das eine, aber bringt es Sie mit Ihrem Business weiter voran?

2012 habe ich schon Webinare gegeben. Damals gab es noch nicht diesen „Hype“ darum. Ich habe damit aufgehört, weil es nicht funktionierte. Lag es nun am Webinar, meiner Strategie oder daran, dass diese nicht zu meinen Kunden passten? – Die Antworten darauf kann ich heute nicht finden. Dennoch bestätigt es mich darin, Dinge eine Weile auszuprobieren. Selten können Sie die einzelnen Faktoren herausfiltern, die zum Erfolg führen. Heute laufen die Webinare wieder.

Setzen Sie sich eine Frist. Flutscht es dann nicht, dann legen Sie das ganze auf Eis. Diese Entscheidung muss nicht endgültig sein.
Über Jahre habe ich immer wieder Kurse und Seminare ausgeschrieben. „Machen doch alle Trainer und Coaches so.“ Doch die haben mich einfach nicht dahin gebracht wo ich hin wollte. Jetzt habe ich es auch endlich kapiert: Raus damit!

Es hat eine Weile gedauert, bis ich wusste, dass ich am Liebsten in Prozessen arbeite. Zugegeben viele Kollegen bieten klassisch Stunden- oder Tagesaufträge. Hin und wieder kommt der Zweifel in mir hoch, ob mein Modell richtig ist.
Gibt es hier ein Falsch? – Keine Ahnung!
Nun steht das Modell und es fühlt sich für mich stimmig an. Ich wollte einen Mix aus online und offline Angeboten. Diese habe ich geschaffen.

Den passenden Wurm auswählen

Ob es Ihnen nun schmeckt oder nicht. Das Sie persönlich toll sind, dass interessiert erstmal wenig. Was andere davon haben, dass es Sie gibt, allein das zählt. Je mehr Sie nach Anerkennung schreien, desto weniger wird Sie kommen. Das ist auch ein altes Prinzip menschlicher Interaktion: Von Selbstdarstellern und Klassenclowns sind die meisten schnell genervt.

Gut, dass ist jetzt nix Neues.

Was noch immer geschieht: Feinsäuberlich werden alle Qualifikationen der letzten Jahrzehnte aufgelistet. Zusätzlich werden brav alle Methoden und Techniken bis ins kleinste Detail beschrieben. Besonders aufmerksame (Achtung: Sarkasmus) „Ich habe bei Guru xy gelernt.“ Aha! Na dann muss das ja gut sein.

Der Kunde guckt in die Röhre und versteht nichts.

Es gibt sehr gute Leute, die haben kein super Zertifikat. Ebenso gibt es Menschen, die ein Zertifikat mitbringen, aber keinen Pan haben was sie da tun. Habe ich alles schon erlebt.

Sorry! Sich hinter einem Profil zu verstecken schafft keine Lösungen für Kunden.
Schmerzlich habe auch ich das einsehen müssen. Lange habe ich unbewusst an dem Lebenslaufstil festgehalten. Das ist eine Schablone, die nicht viel aussagt.

Anstatt da draußen nur das nächste Ausbildungsinstiut um ein paar tausend euro schwerer zu machen, finden Sie heraus, welchen Nutzen Ihr Kunde hat.

Dabei reicht es nicht zu glauben was Ihr Kunde will, fragen Sie Ihre Kunden.

Das ist ein knackiger Prozess, aber sinnvoll investierte Zeit.

Das Ganze habe ich gerade hinter mir.

Da ist eine Menge Hirnschmalz bei drauf gegangen. Doch durch das Nadelöhr zu schlüpfen ist hammer! Diese Klarheit ist so befreiend.

Ein Beispiel:
Viele Kunden kamen völlig gestresst zu mir. Eine Umfrage hat ergeben, dass kaum einer von ihnen das Wort Stress auch nur in Ansätzen formuliert hat. Demnach hat auch niemand danach gesucht. Das Ergebnis: Klassische Anti-Stress-Seminare habe ich verbannt.

Dabei bin ich nicht am Ende: Ausprobieren, weiter verfeinern und im Prozess bleiben.

Sie bestimmen den Rahmen

Mit dem Ziel ein erfolgreiches Business zu führen können Sie sich in den Kampf stürzen oder es als Abenteuer sehen.

Der Kampf kostet Kraft, nährt Ihre Zweifel und fördert Konkurrenzdenken. Es gibt da draußen vielleicht viele die Ähnliches anbieten. Der Versuch alles perfekt zu machen setzt Sie unter Druck und nimmt den Spaß an der Sache. Sie konzentrieren sich mehr auf das Business der Anderen als auf Ihr eigenes.

Das Abenteuer erlaubt es Ihnen Ideen auszuprobieren, Möglichkeiten zu testen und im Prozess Ihr Business zu verfeinern. Sie bleiben leichter auf Spur und behalten das im Blick, was für Sie gerade wesentlich ist.

Hinterfragen Sie regelmäßig Ihre Routinen: Sind Sie noch authentisch? Passt der Rahmen für Sie und Ihre Kunden? Dann setzen Sie wieder alles in Bewegung setzen, um Ihren Plan zu verwirklichen.

Genießen Sie Ihre Unternehmerfreiheit!

Tun Sie die Dinge nicht nur richtig, sondern tun Sie die richtigen Dinge.

Warum Kurskorrektur nichts mit Scheitern zu tun hat: Als Solo-Unternehmer startklar für die zweite Jahreshälfte

So ein Jahresziel ist ja ganz dufte. Womit beginnen wir Unternehmer als erstes? Klar, der Jahresumsatz! Ende Dezember oder Anfang Januar steht da eine Summe im Raum, die zum Träumen einlädt.

Allein vom Träumen tut sich nicht viel. Wer zu viele Visionen hat, der sollte zum Arzt gehen. Also brechen Sie in Ihr Ziel auf die einzelnen Monate runter. Fleißig planen Sie Projekte, neue Produkte und haben Ihre Strategie immer brav im Blick.

 

Oh Schreck – die Sommerzeit

Für Arbeitnehmer kommt die langersehnte Auszeit. Für Unternehmer ist die Sommerzeit oft purer Stress. Kaum ein Kunde ist in Sicht. Das Tagesgeschäft tümpelt vor sich hin, die Aufträge stagnieren und die Marketingaktionen verschwinden in den Weiten des Internet.

Das Gedankenkarussel rattert los: Ein halbes Jahr ist rum. Nur noch wenige Monate bis Weihnachten. Die Zahlen stimmen nicht. Mit Ihren Ergebnissen sind Sie unzufrieden.

Die schlechte Nachricht: Es ist wie es ist.

Sie haben jetzt folgende Möglichkeiten:

Sie ackern wild drauf los, jammern und kommen am Rande der Verzweiflung zum Erliegen.

Oder aber, Sie nutzen die Sommerzeit Ihr Akku aufzuladen und machen sich startklar für die zweite Jahreshälfte.

Letzteres ist der sinnvolle Weg, wenn Sie Ihr Jahresziel erreichen wollen.

 

Wie Sie klar bei der Sache bleiben und die Ziele weiterverfolgen?

Ich verrate Ihnen wie ich das mache. Probieren Sie es aus.

Damit Sie wohlüberlegte Entscheidungen treffen, müssen Sie aber zuallererst zur Ruhe kommen. Doch das geht erfahrungsgemäß unter Dauerstress und einem Puls von 150 schlecht.

Legen Sie den Schalter um. Erfolgskontrolle steht auf Ihrer Agenda. Lehnen Sie sich zurück und fokussieren Sie sich auf Ihre Bestandsaufnahme. Dazu schließe ich mich gern ein. Ich ziehe mich zurück an einen Ort an dem ich ungestört und frei denken kann. Das kann mal das Büro sein oder auch draußen in der Natur.

Jetzt, nach einem halben Jahr, können Sie gut abschätzen, wie es um Ihre Ziele bestellt ist.

Wo stehen Sie gerade?

Müssen Sie den Kurs korrigieren und neue Ideen entwickeln?

 

 

Erfolge feiern und genießen

WebinarSommer - Lounge 2016-4Vieles von dem was Sie als Unternehmer tun, bringt nicht gleich Umsatz. Die meiste Zeit bereiten Sie sich darauf vor, dass Sie Umsatz generieren können.

Erfolg ist relativ. Schauen Sie genau hin. Was bedeutet Erfolg für Sie?

Sich von Geld steuern zu lassen ist Irrsinn.

Zahlen sind das eine, aber was ist mit Ihrem Gefühl.

Abends sitze ich manchmal da und weiß nicht mehr was ich den ganzen Tag gewirbelt habe. Der Kopf ist leer und ich bin platt. Die To Do Liste ist abgehakt. Ich schaue ich auf meinen Plan und frage mich: Und nun? Abgehakt! Nächster Punkt. Hm…das fühlt sich weder nach feiern noch nach genießen an. Also zwinge ich mich dazu die Zwischenschritte zu betrachten. Wieder ein Artikel online, den Radaktionsplan für die nächsten Monate fertig, neue Kontakte geknüpft etc. Dann weiß ich, dass ich noch auf der Zielgeraden bin. Die To Do Liste genüsslich abzustreichen fühlt sich gut an. Doch da geht noch mehr.

 

Halten Sie an und genießen Sie Ihre Erfolge.

Läuft alles nach Plan? Dann feiern Sie Ihren Erfolg!

Ich belohne ich z.B. mit:

  • einem freien Nachmittag
  • einer ausgiebigen Sporteinheit
  • einem Kinobesuch
  • einem Kurzurlaub bei Freunden
  • einem lecker Essen

Wie belohnen Sie sich?

 

Erfolgsfaktoren gezielt nutzen

 

Was führt dazu, dass Sie Ihrem Ziel einen Schritt näher kommen?

Zwischen den unzähligen Möglichkeiten die herhauszufiltern die erfolgreich sind, ist gar nicht so einfach. Es sind die kleinen Hebel, die Ihnen den richtigen Schub verleihen.

Einerseits führen Techniken, Tools eingebettet in eine gezielte Stratgeie zum Erfolg. Andererseits gibt Momente da war ich zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Das ist Glück, Fügung oder Zufall. Ganz gleich wie Sie das nennen, ich bin ein Anhänger mehr von dem zu tun was funktioniert.

Umsatz setzt voraus, dass Ihr potentieller Kunde Sie findet und kauft. Welche Marketingstrategie funktioniert? Was klappt im Vertrieb?

  • Sind es Marketingaktivitäten auf Facebook, Xing, Twitter etc.? Gehören Blogartikel oder ein Podcast oder der Youtube Channel dazu? Was davon funktioniert gut?

Was ist mit Ihrer Umsetzung?

  • Wurden Angebote mehr gekauft, weil Sie kontinuierlich Ihre Sichtbarkeit verstärkt haben? Welche Kampagnen funktioneren für welche Leistungen?
  • Arbeiten Sie konzentriert und effektiv an Ihren Inhalten für Blogartikel, Podcasts, Presseartikel und die Social Media Kanäle. Was hilft Ihnen dabei?
  • Sie besuchen fruchtbare Netzwerke, finden Rückenstärkung in einer Mastermindgruppe oder wertvollen Austausch in bestimmten Gruppen auf Facebook oder Xing. Welche sind das genau?

 

Überlassen Sie Ihren Erfolg nicht dem Zufall. Erhöhen Sie die Wahrscheinlichkeit zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Anderenfalls können Sie auch den Würfel entscheiden lassen, wie Ihr Plan aufgeht.

Welches sind Ihre Erfolgsfaktoren?

Wenn Sie wissen, was Ihnen hilft leicht und schnell Ihre Ziele zu erreichen, dann setzen Sie diese Erfolgsfaktoren gezielt ein.

Schreiben Sie es auf!

Was hat Ihnen geholfen den Kurs zu halten?

Wodurch gehen Ihnen die täglichen Aufgaben leicht von der Hand?

Woran haben Sie Spaß?

 

Stolpersteine überwinden

Sich frustriert von Tag zu Tag zu schleppen ergibt keinen Sinn. Bevor Sie das Handtuch werfen, finden Sie heraus wo genau der Schuh drückt.

Sind Sie schnell dabei alles zu verurteilen? „Gar nichts funktioniert, ständig passiert mir das, alles dauert zu lange.“

Das bringt keine Ergebnisse. Es nützt nichts. Nehmen Sie sich Zeit für eine Analyse. Bleiben Sie klar bei der Sache und setzen Sie gezielt Hebel an.

 

„Immer wieder das Gleich zu tun und ein anderes Ergebnis zu erwarten, das ist Wahnsinn.“

Albert Einstein

 

Was hat Sie daran gehindert Ihre Ziele zu erreichen?

Die Kunst dabei ist, dass Sie die beinflussbaren Gründe, von denen unterscheiden lernen, auf die Sie keinen Einfluss haben.

 

Ärgern Sie ich oft über unzuverlässige Kunden?

Den Kunden können Sie nicht ändern, wohl aber Ihre Erwartungen und Spielregeln klar formulieren.

 

Wirbeln Sie zyklisch zwischen Kundenprojekten, Familienterminen und strategischen Aufgaben umher?

Das sind alles Punkte, die wichtig sind. Davon etwas wegfallen zu lassen ist nicht Sinn der Sache.

Was Sie ändern können ist Ihre Planung. Ist Ihr Terminkalender lückenlos gefüllt, dann endet das in Hektik. Haben Sie keine Ruhe für strategische Aufgaben, dann übersehen Sie wichtige Punkte.

 

Liegt der Hund an anderer Stelle begraben?

Sie können sich einfach nicht abgrenzen und sagen schneller Ja, als gucken können.

 

Ihren Kurs sinnvoll zu korrigieren ist nur dann erfolgreich, wenn Sie ehrlich zu sich selbst sind.

Beantworten Sie sich ein paar Fragen:

  • Haben Sie chaotische Arbeitsprozesse?
  • Ist Ihr Zeitmanagement unrealistisch?
  • Wollen Sie mehr, als Sie leisten können?
  • Haben Sie feste Termine für Pausen und Privates?
  • Verfolgen Sie eine sinnvolle Strategie?
  • Sie setzen sich keine klaren Ziele?
  • Nutzen Sie richtigen Tools?
  • Sie setzen Ihre Pläne nicht konsequent um?
  • Setzen Sie sich unter Druck?

Ihnen fallen bestimmt noch andere Punkte ein. Schreiben Sie alles auf. Sie brauchen Ihre Notizen für den nächsten Schritt.

 

Wie Sie Ihr Business kraftvoll gestalten? Besuchen Sie die gratis Webinar Sommer-Lounge 12.-14-7-2016. Melden Sie sich jetzt an! (Hier klicken.)

 

Ihre Planung für die zweite Jahreshälfte

Nun geht’s los. Was kommt unterm Strich heraus? Sind Sie noch auf Kurs oder sind Anpassungen nötig?

An dieser Stelle hören viele auf. Es geht ans Eingemachte. Fehler, Misserfolge, Rückschritte – alles das bedeutet für sie Versagen.

Völliger Quatsch!

Sind Sie Unternehmer? Denken und handeln Sie wie ein Unternehmer?

Ja, dann bitte Augen auf!

Nichts zu verändern, Risiken nicht ernst zu nehmen, Kursabweichungen zu ignorieren – das ist Wahnsinn.

 

Den Kurs zu korrigieren hat nichts mit Scheitern zu tun.

 

Klar ist es frustrierend, wenn es nicht nach Plan läuft. Nun ist es wie es ist. Hätte, wenn und aber bringt nichts.

Haben Sie den Mumm sich das einzugestehen!

Sie können weiter machen, nach dem Motto „Wird schon klappen“. Das ist falsch verstandener Optimimus. Sie verlieren Sie sich im Trubel und beenden unzufrieden das Jahr.

„Planung ändert nichts“ – Dann war der Plan nicht ausgefeilt.

Sie dürfen ein bisschen jammern, meckern und fluchen. Lassen Sie ruhig Dampf ab! Ich bin da auch ganz kreativ. Dampf ablassen befreit. Der Blick ist wieder klar. Das schafft Raum für neue Ideen.

Entscheidend ist was Sie danach tun.

 

„Das Leben ist das was passiert, während du andere Pläne machst.“

 

Den Kurs neu auszurichten ist völlig normal!

Es ist Ihre Entscheidung!

Damit es in der zweiten Jahreshälfte möglichst nach Plan verläuft, nehmen Sie Ihre Notizen zur Hand.

 

1. Notieren Sie die Ziele, die Sie noch nicht erreicht haben. (Die anderen feiern Sie.)

 

2. Schreiben Sie neben jedes dieser Ziele was Sie gehindert     hat.

  • Durchkreuzt Unvorhergesehenes immer wieder Ihre Pläne
  • Drehen Sie sich im Kreis, weil Sie sich im Perfektionimus verrrennen
  • Stolpern Sie wieder bestimmten Stelle, weil Sie glauben erst loslegen zu können, wenn Sie das richtige Equipment haben oder noch mehr Wissen anhäufen müssen
  • Bringen Sie die Projekte nicht zu Ende, weil…

 

3. Mit einem Farbstift ergänzen Sie zu jedem Punkt, was Sie     brauchen, um dieses Hindernis zu überwinden.

Was müssen Sie können, einhalten, welche Unterstützung können Sie sich holen?

  • Durchkreutzt Unvorhergesehenes Ihre Pläne – In der Zeitplanung Puffer einbauen
  • Drehen Sie sich Im Kreis, weil Sie sich im Perfektionimus verrrenen – Mut sich zu zeigen, Fehler als Chance nutzen Dinge weiter zu entwicklen, Testphasen nutzen
  • Hängen Sie an einer bestimmten Stelle fest, weil Sie glauben erst loslegen zu können, wenn Sie das richtige Equipment haben oder noch mehr Wissen anhäufen müssen – Austausch mit anderen, Zweifel ausräumen
  • Bringen Sie die Projekte nicht zu Ende, weil Sie den roten Faden verlieren – Lernen konsequent zu arbeiten, klare Strukturen und Prozesse enwickeln oder Aufgaben delegieren

 

4. Im nächsten Schritt nutzen Sie Ihre Erfolgsfaktoren

Prüfen Sie, wie Sie diese gezielt in Ihrer Planung einsetzen. Wie können Sie einen Stolperstein dadurch zum Steigbügel machen?

 

5. Setzen Sie realistische Ziele für die zweite Jahreshälfte

Jede Planung trifft auf unvorhersehbare Hindernisse. Haben Sie sich zu viel vorgenommen. In diesem Fall setzen Sie neue Prioritäten. Streichen Sie Unwichtiges. Fallen Sie nicht in den „das muss ich auch machen – Wahn“. Streichen Sie gandenlos alles raus, was sie eigentlich nur tun, weil es andere auch machen. Sie müssen nicht überall mitmischen. Haben  Sie Neues ausprobiert? Dann nutzen Sie jetzt Ihre Erfahrungswerte. Macht es Ihnen weder Spaß macht, noch liefert es Ergebnisse. Verwerfen Sie die Idee.

Bedenke Sie in Ihrer Planung ist auch, in wie weit sich Ihre Ausgangsbasis verändert hat.

  • Hat sich Ihr Business verändert?
  • Planen Sie neue Preise, Produkte, Leistungen ?
  • Wie hat sich Ihre Zielgruppe verändert?

Korrigieren Sie den Kurs

Gehen Sie Ihre Notizen durch und passen Sie Ihre Ziele an.

Was müssen Sie in Ihrer Strategie ändern, was in Ihrer Umsetzung, welche Werkzeuge können anders einsetzen oder neu integrieren.

 

 

Mehr Input bekommen Sie dazu in der Webinar Sommer-Lounge 2016 -> Klicken Sie hier und melden sich an. 

Psycho oder logisch? Handeln Sie souverän anstatt sich zu schämen

Ziele souverän erreichen – einfach drauf los und den Plan umsetzen. Klingt gut, ist aber oft graue Theorie.

„Ich hab’s nicht im Kopf. Was ich brauche sind handfeste Anleitungen und Techniken.“

„Persönlichkeitstraining? Nee so etwas brauche ich nicht. Was was sollen die anderen denken?“

„Stressbewältigung ist etwas für Weicheier. Echte Männer haben das nicht nötig.“

Na? Kennen Sie solche oder ähnliche Aussagen?

Natürlich nur aus Ihrem Bekannten- oder Kollegenkreis.

Mal ehrlich: Was löst das Wort Psyche bei Ihnen aus?

Klemmt da schon was?

Wird Ihnen etwas flau im Magen? Macht sich Unbehagen bei Ihnen breit?

Geht es um die eigene Psyche, dann verändert sich die Körperhaltung, die Stimmlage und der Gesichtsausdruck vieler Menschen.

Sie ducken sich, fangen an zu flüstern und gucken beschämt.  Scheinbar ist es peinlich.

Es soll ja keiner mitbekommen, denn Psyche ist Tabu.

Wenn es um das eigene Denken, Fühlen und Verhalten geht, dann wird dies immer noch mit Schwäche und Krankheit in Verbindung gebracht.

„Haben Sie es schon gehört ? Der Meyer war bei einem Psychologen in der Sozialberatung. Muss ja ganz schlimm sein mit ihm.“

Psychologisch – nein das Wort sagen wir nicht laut.

Die Sorge darum „abgestempelt“ zu werden scheint überaus groß zu sein. Coach klingt schon besser als Psychologe. Dennoch erlebe ich es, dass auch dann viele Menschen auf Nummer sicher gehen wollen: „Hoffentlich ist das Büro vom Coach etwas versteckt. Es wäre äußert ungünstig, wenn ein Kollege oder Bekannter mich dort sieht.“
Glauben Sie nicht?
Es ist wahr. Ich habe mehrfach Fragen dieser Art am Telefon gestellt bekommen.

Es gibt eine Reihe von Begriffen, da erlebe ich ganz wundersame Dinge, wenn diese zum Thema werden.
1. Mentaltraining – oh je noch so ein Wort, dass viele nur zögerlich laut aussprechen. Was dort hinter den Kulissen abläuft ist auch nicht gesund.

2. Entspannungstechnik? „Nun gut, dass machen heut‘ zu Tage ja viele, die „solche“ Probleme haben. Wenn es wirkt, dann sollen die das tun.“
Entspannung ist eher Wischi Waschi und auch eher für die Frauenwelt bestimmt.

Wussten Sie das Entspannungstechniken wie z.B. das Autogene Training ein intensives Konzentrations- und Aufmerksamkeitstraining ist?

3. Persönlichkeitstraining? – ja brauchst du denn sowas wirklich?

4. Rückenschule ist kein Problem.

Darüber spricht jeder offenherzig: „Auch schon mal gequält, weil es schmerzt?.Wasserbett, Matratzentyp – Kollege was hast du?

Ebenso ist es völlig in Ordnung in offener Runde zu diskutieren, dass man den eigenen Körper durch zu wenig Trinken und Fast Food drangsaliert.

Ist es gerade mal wieder Trend, dann wird leidenschaftlich darüber berichtet in welchem Fitnessclub man das Herz-Kreislaufsystem trainiert und dem Speck den Kampf ansagt.

In Bildung investieren – mein Kapital kann mir niemand nehmen

Hand auf’s Herz:

Sprachen, Gesprächsführung oder Excelkurse sind absolut okay.

Damit man etwas vorweisen kann, wird eine Fachfortbildung nach der anderen absolviert. Der Lebenslauf soll gut aussehen. Schließlich muss man auf dem aktuellen Stand bleiben.

Man tut eben etwas für seine Bildung, toll!

Jede Technik ist nur so erfolgreich, wie Sie in der Lage ist diese zu nutzen.

Was ich nur bis zu einem bestimmten Punkt verstehe:

Was genau ist daran peinlich sein Gehirn, den Prozessor, ein wichtiger, nein der wichtigste Teil unseres Körpers fit zu halten und bedienen zu können?

Weshalb investieren so viele Menschen Zeit, Geld und Energie darin ein Programm oder eine Prozesstechnik bis ins kleinste Detail zu verstehen, aber kennen sich selbst und ihre „Funktionsweise“ kaum?

Dabei meine ich nicht, dass Sie Ihrem Kunden oder Kollegen berichten, wie oft Sie sich nachts im Bett wälzen.

Es geht auch nicht darum, dass andere erfahren sollen, dass es gestern Abend Zoff zu Hause gab.

Aber wenn es so ist, sieht oder merkt man Ihnen das an.
Was ist mit

  • Gedankenkreisen
  • Zweifel
  • Unsicherheit
  • sich im Kreis drehen
  • verzetteln
  • Angst vor Kritik
  • Unruhe
  • nicht einschlafen können
  • nicht zu Potte kommen
  • Perfektionimus
  • Ängste
  • Hemmungen
  • Magenkrämpfe
  • Nervosität

Eigentlich völlig normal oder?

Jeder kennt es, aber es ist Tabu offen darüber zu sprechen.

Diese Dinge hindern Sie daran Ihre Ziele zu erreichen. Sie kosten Kraft.

Erfolg kommt von innen – handeln Sie souverän

Als Unternehmer handeln Sie zielorientiert. Sich und Ihre Leistungen zu vermarkten ist das A und O.

  • Was ist, wenn Sie Hemmungen haben Ihre Präsentation zu halten?
  • Was ist, wenn Sie vor der Kamera stehen und keinen Ton rausbringen?
  • Was ist, wenn Sie den Artikel das zehnte Mal nach Fehlern durchforsten?
  • Was ist, wenn Ihre Ideen in der Schublade versauern, weil Sie Zweifel haben, ob diese gut genug ist?

Und da geht noch mehr: 

Als Unternehmer investieren Sie viele Stunden täglich in Ihr Business. Erfolgsdruck macht Stress. In verschiedenen Fachkreisen wird heißt diskutiert, was Leistungsdruck, Stress und Arbeitsbelastung mit uns anstellen. Welche Folgen hat das für Ihre Zukunft?

Unzählige Konzepte, Maßnahmen und Angebote werden kreiert, die die Lösung bringen sollen.

Verstehen Sie mich nicht falsch, diese haben ihre Berechtigung haben. Schließlich biete auch ich entsprechende Angebote an, aber…

Wie erfolgreich können alle diese Angebot sein, wenn die Themen dahinter Tabu sind?

Stehen Sie sich nicht auf Ihrer Prioritätenliste auf Platz, dann kann das nichts werden.

Gehören Sie zu den Menschen, die darauf warten, dass andere es schon für Sie richten werden?

Suchen Sie gnadenlos nach dem nächsten Tool, welches Ihnen diese Hürden nimmt?

  • Sie erwarten von Ihrem Projektpartner, dass er sieht, dass Ihre To Do Liste endlos lang ist und Sie keine weiteren Aufgaben übernehmen können?
  • Sie erwarten, dass Ihr Gegenüber versteht, dass Sie den Termin pünktlich beenden müssen, um rechtzeitig bei Ihrer Familie zu zu sein?
  • Sie erwarten, dass Ihr Gegenüber einen Schritt auf Sie zugeht, denn die Diskussionen sind Sie leid?
  • Sie erwarten, dass andere Ihre Leistungsgrenzen akzeptieren, sprechen diese aber nicht offen aus?

Wie soll das funktionieren?

Da wo Ihnen der Schuh drückt, das ist ja Tabu.

Zeit für einen Perspektivenwechsel

Ich drehe den Spieß um: Betrachten Sie das Ganze von der anderen Seite:

  • Wie wollen Sie das Wissen aus dem Marketingkurs aufsaugen, wenn Sie sich vor Müdigkeit kaum konzentrieren können?
  • Wie wollen Sie sich am Markt stärker positionieren, wenn Sie Angst haben sich zu zeigen?
  • Wie wollen Sie Ihr Sportprogramm durchziehen, wenn Ihr innerer Schweinehund immer wieder das Sagen hat?
  • Wie können Sie klare Prioritäten setzen, wenn Sie allem gerecht werden wollen und nicht nein sagen können?
  • Wie wollen Sie dem täglichen Stress her werden, wenn Sie nicht wissen, was Sie da triggert?
  • Wie soll es gelingen Entscheidungen zu treffen, wenn Sie Ihre Ängste nicht ernst nehmen?
  • Was bringt Ihnen der Sprachkurs, wenn Sie im Anschluss die Sprache nicht nutzen, weil Sie immer wieder Hemmungen haben einfach drauf loszusprechen?
  • Wie wollen Sie Ihren Erfolg genießen, wenn es Ihnen nicht gelingt abzuschalten?

Und? Klingt das immer noch so psychologisch tabu?

Fragen Sie sich selbst:

Sagen Sie selbstbewusst: „Ich weiß wer ich bin, wie ich ticke und trainiere meine Stärken.“ oder

Sind Sie peinlich berührt, wenn es um psychologische Themen geht?

Fazit:

In Ihrem Business wird jede Technik und jedes Tool nur erfolgreich sein, wenn es zu Ihnen passt und Sie es konsequent nutzen. Wenn Sie Ihr Auto besser steuern können, als sich selbst, dann wird es schwierig Ziele zu erreichen. Heimlich im stillen Kämmerlein wird ihre Motivation darunter leiden. Stehen Sie dazu, dass Sie etwas für sich tun. Handeln Sie souverän, anstatt sich zu schämen.

 

Nicht perfekt? Wie Sie dennoch entschlossen Ihren Weg gehen!

Ertappen Sie sich dabei, dass Sie immer wieder zögern, weil Sie befürchten, es nicht gut genug zu machen?

Wenn das der Fall ist, sollten Sie Folgendes beachten:

 

1. Danken Sie Ihrer Perfektion

 

Grundsätzlich gilt: Alles, was Sie empfinden, möchte erst einmal so anerkannt werden. Erst dann können Sie es verändern.

Denn hinter jedem unguten Gefühl oder Gedanken steckt ein Bedürfnis und das möchte gesehen werden.

Was heißt das konkret?

Wenn Sie sich dabei ertappen, dass Sie denken, Sie müssten perfekt sein, fragen Sie sich: „Wofür könnte das gut sein?“

In jedem Fall wird dieses innere Bedürfnis Sie dazu anhalten, sehr gute Leistungen zu erbringen. Und das ist eine gute Eigenschaft.

Bleiben Sie einen Augenblick bei dem Gefühl und danken Sie Ihrer Perfektion dafür, dass sie Sie anhält, gute Leistung zu erbringen.

 

2. Fragen Sie sich: Was ist „perfekt“ überhaupt?

 

Diesen inneren Drang perfekt sein zu müssen, kenne ich nur zu gut aus eigener Erfahrung. Wollen wir uns diesem Konstrukt mal etwas näher widmen: Was bedeutet es, perfekt zu sein? Wer bestimmt denn überhaupt, ob etwas perfekt ist? Ist es eine Frage der Mehrheit? Frei nach dem Motto: „Tausend Fliegen können sich nicht irren, esst mehr ….“ Oder ist es bestimmten Personengruppen vorbehalten zu bestimmen, was perfekt ist?

Ich stelle mal die Behauptung auf, dass zehn Menschen Ihnen in einer konkreten Situation zehn unterschiedliche Beschreibungen von „perfekt“ geben werden.

Vergegenwärtigen Sie sich: Wenn Sie aktiv werden und Ihren eigenen Maßstab von „perfekt“ nicht erfüllen sollten, können Sie in den Augen von 9 anderen Menschen immer noch die perfekte Leistung abliefern!

 

3. Ein kleines Gedankenexperiment

 

Jetzt sagen Sie wahrscheinlich: „Aber Frau Stromann, mir ist wichtig, dass ICH meine Leistung als perfekt einstufe, unabhängig von den Anderen.

Wunderbar, herzlichen Glückwunsch, dann haben Sie schon einen sehr großen Schritt für Ihre eigene Zufriedenheit getan!

Denn die Anderen denken, was die Anderen denken. Und wenn eine Person Ihnen sagt, sie seien nicht gut genug, sagt das nur etwas über die Wertmaßstäbe dieser Person aus – nicht mehr und nicht weniger.

Diese Person sagt in diesem Fall „Hätte ich das getan, wäre es mir nicht gut genug.“ Und es kann sein, dass diese Person unrealistische Erwartungen an sich selbst stellt. Es sagt nicht, dass Ihre Leistung tatsächlich nicht gut genug ist. Bitte vergegenwärtigen Sie sich das.

Jetzt sind Sie bei sich angelangt und dem, was Sie persönlich über sich denken, wenn Sie den Eindruck haben, Sie müssten es besser machen.

Ich frage Sie:

Angenommen, Sie wären sicher, dass Sie gut so sind, wie Sie sind. Angenommen Sie könnten realistisch einschätzen, was Sie gut können und was weniger gut und hätten einen tiefen Frieden damit. Angenommen Sie erlaubten sich, Dinge auszuprobieren und zu lernen. Mit Freude und Leichtigkeit und dem tiefen Wissen, dass alles zu Ihrem höheren Besten passiert. Angenommen Sie vertrauen darauf, dass genau diese Erfahrung Ihnen hilft, über sich hinauszuwachsen und zu dem perfekten Wesen zu werden, das Sie eh schon sind? Angenommen alles wäre perfekt genau so, wie es sich zuträgt, auch wenn es sich im Augenblick nicht gut anfühlen mag?

Würden Sie innerlich eine größere Leichtigkeit erfahren?

 

4. Was Sie konkret tun können

 

Wenn Sie bei diesen Gedanken Leichtigkeit erfahren, lade ich Sie ein, tägliche Intentionen zu bilden und aufzuschreiben. Fühlen Sie sich frei, die Formulierungsvorschläge zu nehmen oder abzuändern, wenn es für Sie nicht stimmig ist. Seien Sie gewiss, dass Sie nichts falsch machen können.

Sie können beispielsweise jeden Morgen Ihre Intentionen wie folgt formulieren:

  • Ich gehe friedvoll und entschlossen meinen Weg
  • Ich erlaube mir, mich auszuprobieren und Erfahrung zu sammeln in dem Wissen, dass ich gut so bin wie ich bin
  • Ich vertraue zutiefst darauf, dass mit jedem Zweifel und mit jedem unguten Gefühl mein Vertrauen in meinen eigenen Wert wächst
  • Jedes Mal, wenn etwas nicht so läuft, wie ich glaube, dass es laufen soll, vertraue ich darauf, dass ich daraus eine tiefe Lernerfahrung generiere
  • Ich vertraue darauf, dass jede Lernerfahrung mich liebevoll unterstützt zu wachsen und meinen Weg zu gehen

Sie glauben nicht an die Wirkung dieser Intentionen? Das macht überhaupt nichts. Probieren Sie es einfach für einen Monat aus und lassen Sie sich überraschen.

Wenn Sie merken, dass diese Intentionen dennoch nicht die gewünschte Wirkung erzielen, seien Sie mutig genug, sich aktiv Unterstützung zu suchen. Denn nicht immer kann und muss man alles alleine machen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es eine große Erleichterung sein kann, mit einem Coach oder Therapeuten zu schauen, wo dieser innere Erwartungsdruck herkommt und diesen Schritt für Schritt zu lösen. Ich kann Ihnen nur raten, sich diesen Luxus zu gönnen. In jedem Fall seien Sie bitte milde mit sich. Alles hat seine Zeit. Und wenn diese Methode nicht so funktioniert, wie Sie es sich wünschen, dann heißt es weder, dass die Methode nicht gut ist, noch, dass Sie es nicht drauf haben. Vielleicht ist Ihnen einfach eine andere Lernerfahrung vorbehalten. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen den Mut, sich der Welt zu zeigen – so wie Sie sind.

 

Alles Liebe

Nina Stromann

P.S. Alle Stärke liegt innen nicht außen

 

Nina_StromannNina Strohmann fordert Menschen dazu heraus anders zu denken und neue Wege zu gehen. „Nehmen Sie Ihre Zukunft selbst in die Hand und erfahren Sie, wie kraftvoll es ist, eigene Ideen zu verwirklichen. Es ist sehr viel mehr möglich als Sie denken!“

Das weiß Nina Stromann aus eigener Erfahrung.

Als sie ihre Festanstellung als Juristin im E.ON Konzern kündigte, haben viele sie für verrückt erklärt.

Seit 2011 unterstützt Nina Stromann Menschen dabei, auf authentische Art und Weise erfolgreich zu sein. Denn sie weiß, wie viel Stärke in jedem Einzelnen steckt.

Warum Resilienztraining keine Wunderpille ist

Stress, Stress und noch mal Stress. Immer wieder taucht es auf, dieses unliebsame Wort.
Zeitdruck, Terminenge, Belastung, Probleme, Krisen – diese Worte ergänzen das Portfolio, um einen zähen und kraftkostenden Alltag.

Zeitmanagement schafft Abhilfe; Schluss mit Zeitdruck und Terminenge. Dank Pareto, Eisenhower und Alpen-Methode. Alles effektive Techniken, wenn Sie diese richtig anwenden. Das Konzept funktioniert scheinbar nicht mehr.

Darauf folgten Stressmanagement und Stressbewältigung.  Stress zu verstehen ist notwendig, um Zusammenhänge zu erkennen und sein eigenes Verhalten im Stress nachzuvollziehen. Dann ist es möglich auf der richtigen Ebene anzusetzen und sich vor Überlastung zu schützen. Hier teilen sich die Gemüter: Die einen sind fleißig dabei dem Stress den Kampf anzusagen und die anderen können diese Worte nicht mehr hören. Gerade für die letztere Gruppe kommt ein anderes Konzept gelegen.

Jetzt wird das Thema Resilienz gepuscht. Resilienztraining ist die neue Wunderpille. 

Höher, schneller, weiter. Immer wieder aufstehen und an Krisen wachsen. Das klingt doch gerade zu grandios.

Ist es das?

Sie haben sich noch nicht tiefer mit Resilienz beschäftigt?
Dann hier ein kurzer Einblick:
Studien haben gezeigt, dass Resilienz, auch innere Widerstandskraft oder innere Stärke genannt, es möglich macht, trotz Krise stark zu bleiben und diese unbeschadet zu überstehen.

Ein Resilienztraining zielt darauf ab, die Persönlichkeit so zu entwicklen, dass Sie mit Stress und Belastungen effektiv umgehen können. In einem Resilienztraining lernen Sie bestimmte Fähigkeiten und Eigenschaften zu entwicklen, die sogenannten Resilienzfaktoren. 

Die eigene Persönlichkeit zu entwickeln ist und bleibt ein Prozess.

Ganz gleich, ob es darum geht sein Zeitmanagement zu optimieren, Stressbewältigung zu trainieren oder die persönliche Resilienz zu stärken.

Radfahren lernen Sie nicht einem Tag.

Die schnelle Lösung auf Knopfdruck  – wäre das nicht toll? Klar wäre es das!

Wer quält sich schon gern mit anstrengenden Themen herum? Lieben wir es nicht alle, wenn ein Problem so einfach wie möglich beiseite geräumt werden kann?

Wie war es als Sie Rad fahren wollten?

Die anderen Kinder fuhren freudig auf dem Hof herum, konnten das Gelände erkunden und hatten so viel Spaß daran. Sie standen daneben mit dem Dreirad, dem Roller oder mussten hinterherlaufen. Die Kinder auf dem Rad waren aber viel schneller.

Und nun steht es da das neue Rad – Wow!

Erinnern Sie sich noch an die Freude? Endlich mitradeln zu können, war zum Greifen nah?

Und nun rauf auf das Rad und los geht es.

Vielleicht ging es Ihnen wie mir. Ungeduldig ließ ich die Prozedur über mich ergehen, dass der Lenker und Sattel eingestellt werden mussten. Die Eltern und Großeltern standen ganz aufgeregt dabei. Jeder hatte Tipps und Ratschläge parat, wie es am besten klappt:

  • beide Hände an den Lenker
  • nach vorne gucken
  • gerade sitzen
  • beide Füße auf den Pedalen lassen
  • auf Steine und Äste achten usw.

Doch was war dann?
Die ersten Stürze waren vorprogrammiert. Dieses Rad hat einfach nicht das gemacht was ich wollte. Dabei sah es bei den anderen so leicht aus.

War das Rad kaputt?

Am Anfang jeder Übungsstrecke war jemand da, der zur Sicherheit die Hand am Sattel hatte und ein Stück mitlief. Doch immer wieder kippte das Rad zur Seite. Das Knie war aufgeschürft, Tränen wurden getrocknet und es ging wieder rauf auf’s Rad. Nach jedem Sturz gab es eine neue Erklärung. Die Tipps hörten sich einfach auf.

Waren die Tipps nicht gut genug?

Besser wurde es nicht; nicht sofort. Irgendwann war die gerade Strecke kein Problem. Dann kamen Kurven. Das war noch einmal frustrierend. Aber dann klappte das Radfahren immer besser, bis ich mit den anderen das Gelände erkunden konnte. 

Fallen, aufstehen, überlegen, wieder rauf auf’s Rad. 

Das Gleichgewicht auch über Stock und Stein halten zu können, braucht Zeit und Willen Rad fahren zu wollen.

  • Was sind Ihre Steine und Äste auf dem Weg? 
  • Wo liegen diese und wie groß bzw. dick sind sie? 
  • Wie gut sitzen Sie im Sattel?

Sich selbst zu hinterfragen, was verursacht Zeitdruck , welche Faktoren lösen bei Ihnen Stress aus und an welchem Punkt Sie Ihre Resilienz weiterentwickeln können, das braucht Zeit und den Willen sich damit zu beschäftigen.

Oft erlebe ich, dass Teilnehmer in ein Resilienztraining, mit der Erwartung kommen, dass Sie danach für alle Herausforderungen gewappnet sind.  Schnell ein paar Informationen aufgenommen und dann klappt es auch mit Stress und Belastungen.

Zeitmanagement funktionierte nicht, Stressbewältigung nur mäßig, also soll Resilienztraining die Lösung liefern.

Resilienztraining ist nicht Stressbewältigung gleichzusetzen. Der Umgang mit Stress ein Teilbereich.

Nehmen wir einmal an, Sie sind bereits stressbedingt vorbelastet und erschöpft. Wie ich in dem Artikel Resilienz – Was steckt wirklich dahinter?  beschrieben habe, bedeutet Resilienz zurückspringen und abprallen.

Bei einer hohen Stressbelastung ist es ratsam, dass Sie sich gezielt mit der Thematik Stress und Stressprävention beschäftigen. Denn wenn wohin wollen Sie „zurückspringen“? Ihr Ausgangszustand ist ja bereits vorbelastet.

Die bittere Wahrheit – Resilienztraining ist keine Wunderpille

Nach Resilienztraining sind Sie nicht resilient.

Sie bekommen Techniken, Methoden und Werkzeuge wie Sie Resilienz trainieren können. Diese sind Resilienztrainingeffektiv und nützlich, wenn Sie diese nutzen.

Sie stellen den Sattel und Lenker richtig ein und bekommen die notwendige Stütze beim Ausprobieren.

Die Zeit für das Üben nehmen Sie sich selbst. Auf gerader Strecke werden Sie schneller Erfolge spüren. Wenn es an das Kurven fahren geht, dann brauchen Sie immer wieder das Bewusstein, sich mit den Themen auseinander zu setzen. Resilienz ist keine statische Fähigkeit. Innere Stärke erfordert sich stetig mit sich und seiner Umwelt bewusst und achtsam auseinander zusetzen und zu reflektieren.

Das eigentliche Training beginnt, wenn Sie den Trainingsraum verlassen.

Wenn Sie eine schnelle Lösung suchen, dann muss ich Sie enttäuschen. Wunder gibt es immer wieder, aber diese geschehen nicht von allein.

Es gibt nicht die eine Super – Methode die auf alles passt. Kurzfristig können Sie Techniken nutzen, die Ihnen helfen abzuschalten, Ruhe zu finden oder einen Freiraum zu verschaffen. Diese Gelegenheiten schaffen Sie, um einen Ansatz zu finden.

Wenn Sie lernen Rad zu fahren, dann brauchen Sie das passende Rad für Ihre Körpergröße. Zu Beginn sind Stützräder und jemand der Sie begleitet sehr nützlich. Mit der Zeit müssen Sie das Rad wechseln, weil Sie zu groß geworden sind. Es soll auch eine andere Farbe haben. Später prüfen Sie, ob das Rad für Ihre Ansprüche und Ihr Gelände geeignet ist. Brauchen Sie ein Rennrad oder ein Mountainbike? Durchschnittsrad oder Profiklasse?

In jedem Fall steht am Anfang die Entscheidung – „Will ich Rad fahren?“

Wie denken Sie darüber?

10 Tipps wie Sie sich auf Erfolg einstellen

Elena Tecchiati, eine Freundin und geschätzte Kollegin, verrät wie die persönliche Einstellung und innere Haltung den Erfolg beeinflussen. Sie gibt Ihnen 10 Tipps mit auf den Weg wie Sie beides optimieren und so Ihre persönlichen Ziele, beruflich wie privat, leichter erreichen können.

Vor vielen Jahren hörte ich eine sehr angenehme und interessante Präsentation auf einer Konferenz. Viel Zeit ist vergangen und ich weiß nicht mehr, wer gesprochen hat, aber eine wichtige Nachricht ist geblieben: Erfolg kommt von innen. Ich habe damals diese Worte nicht verstanden, oder vielleicht wegen meinem jungen Alters nicht verstehen können. Jetzt, circa 20 Jahre später, verstehe ich sie nicht nur, sondern ich bin davon überzeugt.

In meiner Arbeit als Speech Coach und Kommunikationstrainerin sehe ich ganz genau, was diese Worte aussagen wollen. Wenn wir eine bestimmte Einstellung zu einer Person haben, werden wir gegenüber dieser Person ein bestimmtes Verhalten zeigen. Das ist kein neues Thema für Dich, vielleicht kennst Du die Theorie der selbsterfüllenden Prophezeiung.

Für viele Menschen beschränkt sich die innere Einstellung nicht auf eine einzige Person oder Situation, sie kann sich auf ihren Job und ihre Aktivitäten ausbreiten. In vielen Fällen kann sogar der Selbstwert in Frage gestellt werden. In verschiedenen Situationen meiner Tätigkeit habe ich feststellen können, dass es Menschen gibt, die nicht wissen, welche Stärken sie haben, und dass sie sich als unwichtig sehen. Kann man lernen, das Glas “halb voll“ anstatt “halb leer” zu sehen? Eine gute Nachricht: ja, man kann es!

 

1. Nimm die Situation, wie sie ist

 

Akzeptiere einfach, dass Du Deine Kollegin nicht besonders magst, aber frag Dich auch, was Dich genau stört. In vielen Kommunikationssituationen können wir feststellen, dass der erste Eindruck uns stark beeinflusst hat und dass es doch nicht so schlimm ist, mit der betroffenen Person zu reden. Wir tendieren sehr oft, Situationen schlechter zu machen als sie sind. Es gibt Sätze, die diese Einstellung zeigen, wie “Ich kann nicht präsentieren”oder wie “Ich schaffe es nicht”. Lösche diese Worte und Sätze aus Deinem persönlichen Wörterbuch und starte einfach mit einem “Ich versuche es”, und suche Lösungen und Ressourcen, die helfen können.

 

2. Denke positiv

 

Dank Martin Seligman kennen wir heute die “Positive Psychology”. Seine Gedanken zum Start dieses Psychologiezweiges waren nachvollziehbar: Warum sollen wir unsere Psychologiekenntnisse nur zum Einsatz bringen, wenn jemand schon krank ist? Wir sollten sie lieber nutzen, um Krankheiten vorzubeugen. In seinen Forschungen sah er, dass positiv denkende Menschen nicht nur erfolgreicher, sondern sogar gesünder waren . Lerne, positiv zu denken, negative Wörter durch positive zu ersetzen, das ist schon ein großer Schritt.

 

3. Rede positiv

 

Die Worte, die wir nutzen formen unsere Realität. Diese konstruktivistische Theorie hilft uns dabei, durch verbale Akte Positivität zu schaffen. Vermeide, schlecht über andere zu reden, versuche, negative Situationen mit Humor zu nehmen, dann sehen die Dinge schon ganz anders aus.

 

4. Verstehe die Konsequenzen Deines Handelns

 

Wenn ich x tue, dann passiert y…Einfaches Denken, aber wir vergessen das oft, wenn starke Emotionen (inklusive Stolz) im Spiel sind. Denke konkret daran, wie Du in der spezifischen Situation oder mit einer bestimmter Person auftreten möchtest, und, vor allem, welche Ergebnisse Du erzielen möchtest. Vergiss einfach, dass Deine Einstellung in der Situation nicht 100% positiv ist und lass Dich von deinen langfristigen Zielen führen, Du wirst den Weg finden, um die Situation zu meistern.

 

5. Lerne aus Deinen Erfahrungen

 

War Deine Kollegin immer so unsympatisch? Hast Du schon mal so eine Situation erlebt? Was hast Du damals gedacht oder getan? Frag Dich, was Dir Deine Erfahrung  zu sagen hat, ziehe Parallelen zu Situationen, die Du in der Vergangenheit schon gemeistert hast. Lerne daraus.

 

6. Gib Dir Zeit

 

Ausdauer ist die Mutter des Erfolgs, das wissen wir. Probiere Deine positive Einstellung durch ein positives Auftreten auf einem Networking-Event, bei einem Meeting, finde gute Worte für die Personen, die um Dich herum sind, tue jeden Tag etwas, was Dir gute Laune bringt, beginne immer mit einer geraden Haltung und einem Lächeln.

 

7. Halte Deine Werte hoch

 

Vergesse nie, dass Deine Werte Dein ganzes Leben bestimmen, denn sie formen Dich. Wenn Deine negative Einstellung Dich beeinflusst, denke an die Werte, die Dich begleiten, denke daran, an welche Situationen Du erlebt hast. Werte sind positiv, Werte bestimmen unser Handeln und unsere Einstellung.

 

8. Visualisiere Deine Ziele

 

Wo willst Du hin? Kann diese Einstellung Dich auf dem Weg dahin beeinträchtigen? Kommunizierst Du auch klar, was Du willst? Bist Du in der Lage, auch NEIN zu sagen? Vielleicht sagen Dir Deine Einstellung und Deine innere Haltung einfach, wo es hingehen soll. Bist Du vielleicht auf dem falschen Weg?

 

9. Sleep over it!

 

Bevor Du eine Entscheidung triffst, die durch Emotionen und negative Einstellung gesteuert ist, schlafe mal drüber: morgen sieht es vielleicht anders aus, und Du kannst gelassener mit Deiner Umwelt umgehen.

 

10. Hilf anderen

 

Viele Studien zeigen, dass anderen Menschen zu helfen und mit anderen in positivem Kontakt zu sein, unsere Laune und positives Denken steigert. Probiere es einfach aus…

Prüfe ganz genau, ob deine innere Haltung Dir Signale gibt, dass Du etwas anders machen solltest. Erfolg kommt von innen, weil Menschen Dich so sehen, wie Du Dich gibst. Und durch die Interaktion mit anderen Menschen wird Erfolg geschaffen, egal wie Du ihn definierst.

 

Du bist, was Du kommunizierst und wie Du es kommunizierst.

 

Elena Tecciati

Elena Tecchiati begleitet mit CDC Leadership Menschen, ihre Kommunikations- und Führungsqualitäten weiter zu entwickeln und ihr Charisma und ihre Beeinflussungskompetenzen zu optimieren. Ihr Motto: Sie sind, was Sie kommunizieren, und wie Sie es kommunizieren.

Wie ist es wirklich? Bewerten Sie richtig?

„Es sind nicht die Dinge oder Ereignisse an sich, die uns beunruhigen, sondern die Einstellungen und Meinungen die wir von den Dingen haben. “ (Etikett, griech. Philosoph)

 

Kennen Sie das? Sie ärgern sich tierisch über etwas auf und am Ende merken Sie, dass das völlig unnötig war?

Stau ist so ein Klassiker. Ich bin viel mit dem Auto unterwegs. Die A3 hat mich schon einige Nerven gekostet.
Auf dem Weg zu einem Termin gerate ich in einen Stau.
Die ersten Minuten besteht noch die Hoffnung, dass der Stau sich augenblicklich auflöst und Sie es noch pünktlich zu Ihrem Termin schaffen. Mit jeder Minute die vergeht, drängeln und „hüpfen“ Sie vielleicht ungeduldig auf Ihrem Fahrersitz hin und her. Mit den Fingern trommeln Sie auf das Lenkrad, die Radiosender durchforsten Sie nach aktuellen Staumeldungen, Ihr Navi soll bitte umgehend eine alternative Route berechnen….Dann bringen Sie Ihre Gedanken weiter ins Schwitzen:

“ Der Termin ist so wichtig, den darf ich auf keinen Fall verpassen.“ oder
„Herr /Frau xy wird alles andere als begeistert sein, weil er oder sie warten muss. Schon gar nicht wird man Verständnis für meine Verspätung haben. – das hat Folgen“ oder
„Wenn sich dieser Termin verschiebt, dann gerät mein ganzer Tagesplan durcheinander – eine Katastrophe!“

oder … oder… oder…

Dann ist es unumgänglich: Sie werden es definitiv nicht pünktlich schaffen! Genervt und angespannt greifen Sie zu Ihrem Telefon – Sie müssen den Termin verschieben oder gar absagen. Es klingelt…Ihr Termin hebt ab, besorgt über die Reaktion des Anderen, bringen Sie Ihre Entschuldigung  heraus…Die Stimme am anderen Ende antwortet: „Gar kein Problem. Was ein Zufall, ich wollte Sie ebenfalls gerade anrufen, dass ich mich etwas verspäte. Wollen wir den Termin lediglich nach hinten verschieben oder einen ganz neuen Termin vereinbaren?“ – Erleichterung…

Wie oft ist es Ihnen schon passiert, dass Sie allein durch Ihre Vermutung, ja durch Ihr Gedankenkarussel, angespannt, besorgt, gestresst oder verärgert waren?

Allein durch Ihre Befürchtungen haben Sie sich schlecht gefühlt. Eingefahrene Denkweisen und Einstellungen führen oft dazu, dass wir glauben eine Sachlage muss so sein, denn es war ja „immer“ so. Viele Menschen hinterfragen eine Situation nicht. Nicht wenige Menschen glauben, dass das was sie denken Realität ist. Dem ist nicht so!

Wenn es Ihnen hin und wieder auch so geht, dann versuchen Sie das nächste Mal sich folgende Fragen zu stellen:

Ist die Situation wirklich so?
Könnte es auch anders sein?
Welchen Einfluss habe ich auf die Situation?
Was kann ich verändern? Wirklich gar nichts?

Sehr schön verdeutlicht das auch die Geschichte mit dem Hammer:

Ein Mann will ein Bild aufhängen. Den Nagel hat er, aber nicht den Hammer.
Der Nachbar hat einen. Also beschließt der Mann zu seinem Nachbar zu gehen, um sich diesen auszuborgen.

Doch da kommt ihm ein Zweifel. „Was wenn der Nachbar mir den Hammer nicht leihen will? Gestern schon grüßte er mich nur flüchtig. Vielleicht war er in Eile. Aber vielleicht war die Eile nur vorgeschützt, und er hat etwas gegen mich? Und was? Ich habe ihm nichts getan, der bildet sich da was ein. Wenn jemand von mir ein Werkzeug borgen wollte, gäbe ich es ihm sofort. Und warum er nicht? Wie kann  man einem Menschen einen so einfachen gefallen abschlagen? Leute wie dieser Kerl vergiftem einem das Leben. Und dann bildet der sich noch ein, ich sei auf Ihn angewiesen. Bloß weil er einem Hammer hat. jetzt reicht es mir wirklich.“

Und so stürmt er hinüber, läutet, der Nachbar öffnet, doch noch bevor er guten Tag sagen kann, schreit ihn unser Mann an: „Behalten Sie Ihren Hammer, Sie Rüpel!“

(aus Paul Watzlawick, 1988, Anleitung zum Unglücklichsein)

Welche Situationen kennen Sie noch? 

Welche Strategie nutzen Sie, um sich auf andere Gedanken zu bringen?

 

Wie Sie vermeiden, dass Ihre Freizeit den Kürzeren zieht

Wer hat an der Uhr gedreht? Ist es wirklich schon so spät?

Eifrig planen Sie Ihr Quartal, Ihren Monat und organisieren jeden Tag. Für das Privatleben bleibt kaum Zeit.

Heute haben Sie wieder keine Zeit für Ihre Pause gefunden. Ein langer Arbeitstag geht zu Ende. Sie wollten noch zum Sport, doch dann schaffen Sie es nicht mehr pünktlich zu Ihrer Verabredung. Privat kommt immer etwas zu kurz.

Freizeit realistisch planen

Planen Sie nur die Hälfte des Tages, lassen Sie sich Freiräume für Unvorhergesehenes, setzen Sie Prioritäten u.v.m. – soweit die Theorie.

Oft Stelle ich fest, dass beruflich es ganz gut läuft mit der Zeitplanung, aber das Privatleben dabei außen vor bleibt. Zeitdruck und Unzufriedenheit sind vorprogrammiert.

Sie haben 24 Stunden zur Verfügung. Planen Sie dabei nicht nur Ihr Business. Gerade, wenn Ihnen Zeit mit der Familie, Freunden und Hobbys wichtig sind, gehört das auch in Ihre Planung.

Es haben sich schon einige daran versucht hier eine Verlängerung zu beantragen, aber bisher war das noch nicht erfolgreich. 🙂

Statt Ihre Energie damit zu verschwenden, sich über wenig Freizeit zu ärgern, planen Sie diese Zeit.

Zeitfenster schaffen und finden

Sie arbeiten vielleicht viel und Ihr Tag ist durchgetaktet. Stehen in Ihrem Kalender Termine mit sich selbst? Ihre Pausen oder andere private Termine. Diese sollen Sie ja nicht für Mitarbeiter oder Kollegen freigeben, aber sind die Zeitfenster geblockt?
Haben Sie auch hier Fahrzeiten der berücksichtigt?

Es ist oft so, dass Kunden zu mir kommen, weil Sie sich privat einen Ausgleich schaffen wollen. Diese machen es sich zum Ziel einen Abend fest für die Familie zu reservieren oder sich drei Sporteinheiten pro Woche zu gönnen. Dann kommt das große Erwachen: Der Kalender ist völlig überfüllt. Darin ist kein Platz für diese Termine. Blauäugig rennen sie los und sind der Meinung es wird schon klappen. Dann sind sie frustriert, wenn das Gegenteil der Fall ist.

Für etwas Neues muss etwas Altes weichen

Alles auf einmal geht nicht. Entscheiden Sie sich. Wie wichtig ist Ihnen die private Zeit? Was lassen Sie dafür beruflich wegfallen?

Verschaffen Sie sich einen Überblick:

  • Wie viel Zeit steht Ihnen für Privates zur Verfügung?
  • Wie viel Zeit hätten Sie gern?
  • Planen Sie diese Zeit konkret.

Ein Klassiker als Beispiel:

Vom Büro zum Fitnessstudio sind es 23km. Der Weg dort hin führt über die Autobahn. Bei dichtem Verkehr, der keine Seltenheit ist, dauen die Fahrt etwa 25 Minuten; zur Feierabendzeit auch gern 45 Minuten. Da Sie es nur abends schaffen, müssen Sie also 45 Minuten einplanen.

Jetzt haben Sie lediglich die reine Trainingszeit von einer Stunde im Sinn. Was passiert? Chaos.
Sicher ist Ihnen bewusst, dass Sie abends länger brauchen, aber steht das in Ihrem Kalender?
Das sind 45 Minuten Hinweg + 1 Stunde Training + Rückfahrt, die Sie nun mehr einplanen müssen.
Sie müssen dazu rechtzeitig die Arbeit liegen lassen und sich auf den Weg machen.
Ist die Zeit nicht geblockt, verschiebt sich alles nach hinten. Zeit mit der Familie oder andere private Dinge fallen danach hinten herunter.

Im Job ist das alles oft glasklar. Doch private Termine werden lieblos geplant. Dies sind auch die ersten Termine die abgesagt werden. Pause? – Ach, was verschiebe ich. Sport? – das geht auch morgen. 

Wie viele berufliche Termine sagen Sie so schnell ab?

Schaffen Sie sich diese Zeitfester.  Behandeln Sie Termine in der Freizeit mit sich genauso respektvoll wie alle anderen.

 

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