Gelassen bleiben: Diese 4 Dinge brauchen helfen Ihnen dabei.

Ihr Geschäftspartner verschiebt zum dritten mal einen Termin. Sie müssen weitere Termine und Zusagen korrigieren. Bei Ihrem Kunden müssen Sie dafür gerade stehen. Es hagelt Kritik. Ein Lieferant meldet Ihnen, dass sich die Lieferung, auf die sie so dringend warten, verzögert. Als wäre Ihre To Do Liste nicht schon lang genug, kommen nun zusätzliche Aufgaben dazu. Ihre Planung für die nächsten Arbeitstage ist dahin. Sie müssen sich neu strukturieren. Für heute sind sie bedient.

Es ist Feierabend und Sie gehen nach Hause. Dort ankommen fällt Ihnen ein, dass Sie das Paket von der Post holen sollten. Ihre Partnerin ist nicht begeistert. Sie bemühen sich die Situation zu retten. Beim Abendessen fällt das Gespräch auf den geplanten Kurzurlaub. Mist, Sie haben die Buchung noch nicht bestätigt. Das Gespräch nimmt keinen guten Verlauf. Sie reagieren ungehalten auf die Kritik. Ihr Ton wird schärfer und Sie erklären energisch, dass Sie sich nicht um alles kümmern können. Schließlich haben Sie genug zu tun und brauchen auch mal Ihre Ruhe. Die Enttäuschung Ihrer Partnerin können Sie nicht übersehen….

Kennen Sie solche Tage?

Wenn es uns zu viel wird, dann fehlt nur ein kleiner Tropfen und das Fass droht überzulaufen.

Ärger, Enttäuschung, Wut – diese Gefühle blockieren Ihren Verstand. Sie sprechen die Worte schneller aus, als Sie denken können. Sie reagieren noch, bevor Ihnen klar ist, was da gerade passiert.

Im Extremfall knallt es! Das oft an der falschen Stelle. Es trifft Menschen in Ihrem Umfeld, die rein gar nichts mit Ihrer Unzufriedenheit zu tun haben.

Gelassen bleiben und ausgeglichen sein

Einfach durchzuatmen und ruhig zu bleiben, wenn es an verschiedenen Stellen drückt, dass kann eine Herausforderung sein. Klar wissen Sie, dass es nichts bringt die Fassung zu verlieren. Ihnen ist völlig klar, dass es unfair ist Andere als Ventil zu nutzen.

Gerade als Selbstständige sind Sie ehrgeizig und setzen all‘ Ihre Energie für Ihre Ziele ein. Haben Sie dann auch noch einen Hang zum Perfektionismus, dann sind Sie leichter aus der Ruhe zu bringen als andere.

Sicher, reagiert jeder Mensch unterschiedlich, aber unabhängig von Ihrer Persönlichkeit, können auch Sie Gelassenheit trainieren. Die Ausrede „Ich bin eben so.“ zählt nicht.

4 Basics für mehr Gelassenheit

1. Ruhe und Klarheit

Durch Leistungsdruck, Überforderung, Probleme und Sorgen entsteht Stress. Stress bringt Sie aus dem Gleichgewicht. Sind Sie gelassen, dann bleiben Sie ruhig und fassen klare Gedanken. Sie sind schlichtweg in der Lage mit der Situation souverän umzugehen. Sorgen Sie regelmäßig für Ruhe, einen Zeitraum der nur für Sie ist. Das muss nicht lange sein. In diesem Moment können Sie runterkommen und sich einen Überblick über die Fakten schaffen.

2. Dinge zu akzeptieren, die Sie nicht ändern können

„sein-lassen“ „los-lassen“ „weg-lassen“ „ent-lassen“

Sie müssen nicht alles hinnehmen. Dennoch bringt es nichts, wenn Sie sich in Situationen hineinsteigern, die Sie ohnehin nicht ändern können.

Nagen bestimmte Situationen oder Entscheidungen aus der Vergangenheit noch an Ihnen?

Lassen Sie diese los. Situationen hinter her zuhängen, ergibt keinen Sinn. Sie können es nicht mehr ändern.

Konzentrieren Sie sich vielmehr darauf, was Sie beeinflussen können. Das gilt auch für andere Menschen. Sie können diese nicht ändern, also lassen Sie sie wie sie sind. (Über die Fähigkeit der Akzepttanz habe ich hier schon mal geschrieben.)

Gerade, wenn es turbulent wird, erinnere ich mich daran, dass ich in jeder Situation drei Möglichkeiten habe:

love it, change ist or leave it

 

Lassen Sie die Dinge weg, die Ihnen nicht gut tun. Konzentrieren Sie sich mehr auf das, was Ihnen Spaß macht, Freude bereitet und womit Sie zufrieden sind.

3. Achtsam mit sich und anderen umgehen

Gelassenheit braucht einen bewussten, achtsamen, Umgang mit sich. Dann haben Sie das Steuer in der Hand, beherrschen die Situation und finden Sie Lösungen. Beginnen Sie damit, dass Sie  mehrmals am Tag anhalten. Legen Sie eine kurze Pause, von 1-2 Minuten ein. Konzentrieren Sie ich auf sich, nehmen Sie bewusst wahr, wie es Ihnen gerade geht oder lassen Sie einfach mal den Blick aus dem Fenster wandern.

4. Verhalten angemessen steuern

Wenn Sie diese wahrnehmen, dann können Sie das Ruder rumreißen, bevor es zu spät ist. Anstatt von 0 auf 180 in 2 Sekunden zu fahren, bewahren Sie die Fassung. Sie vermeiden damit unangemessene Reaktionen, die Ihnen später vielleicht leid tun. Sie bleiben handlungsfähig!
Sie merken es schon, gerade hier spielt Ihre Einstellung eine entscheidende Rolle.

Kennen Sie Ihre Warnsignale, bevor das Fass überläuft?

Fazit

Gerade Leistungsmenschen tun sich damit schwer. Oft merke ich, dass gelassen sein mit Gleichgültigkeit in Verbindung gebracht wird. Doch das ist davon weit entfernt. Ihre Einstellung und Ihre Verhaltensmuster ändern Sie natürlich nicht über Nacht. Das was Sie sich 30 Jahre antrainiert haben, werden Sie nicht auf Knopfdruck ablegen. Hier beginnt schon das Training.

Seien Sie geduldig mit sich. Schritt für Schritt können Sie lernen gelassen zu bleiben.
Doch ganz am Anfang steht Ihre Entscheidung: Wollen Sie gelassen und ausgeglichen sein oder nicht?

Denn auf dem Weg zu mehr Gelassenheit brauchen Sie Disziplin und einen starken Willen.

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