Stoppen Sie sinnloses Ziele setzen: Wie Sie Ihrer Unzufriedenheit auf die Spur kommen.

Pünktlich zum Jahreswechsel sind viele ganz motiviert sich ambitionierte Vorsätze zu kreieren. Mehr Sport treiben, sich gesund ernähren, den Alltag entspannt verbringen, endlich die Dinge angehen, die Sie schon lange tun wollten usw.

Diese Vorsätze wandern in den ersten Wochen des Jahres auf der Prioritätenliste immer weiter nach unten. Dann heißt es: Und es geht schon wieder los, dass darf doch wohl nicht war sein.
Logisch, weil oft nichts dahinter steckt. Plötzlich schwappt die Welle der Unzufriedenheit über. Kurz vor Toresschluss zum Jahresende versuchen sie dann das Ruder rumzureißen.

Schon wieder so ein „Setzen Sie sich Ziele und bleiben Sie motiviert am Ball – Artikel“?

Nein. Sich Ziele zu setzen, weil es dazu gehört ist sinnlos. Im Kern sollten Sie wissen, warum Sie täglich das tun, was Sie tun. Daraus schaffen Sie sich dann Ihre Ankerpunkte. Sie brauchen keine grandiosen Vorsätze für das neue Jahr. Kümmern Sie sich darum, dass Sie Ihren Kern finden und im Alltag dafür sorgen, dass Sie zufrieden sind.
Neugierig? Dann erwartet Sie hier eine Anregung, wie Sie der Unzufriedenheit auf die Spur zu kommen. Sie wissen nach dem Artikel, wie Sie Stück für Stück andere Schwerpunkte setzen.

Leuchten

Neuer Tag eine neue Chance

Ändern Sie Ihren Blickwinkel. Meckern und mosern Sie nicht darüber, was alles schief läuft. Es gibt immer Dinge, die nicht nach Plan verlaufen. Ebenso gibt es all‘ die anderen Dinge die gut laufen. Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit mehr auf das, was funktioniert.

Jeder neue Tag bringt neue Möglichkeiten Ihre Ziele zu verwirklichen. Gestern war gestern. Nehmen Sie für heute mit was Sie weiter gebracht hat. Nutzen Sie die Chancen es anders zu manchen. Das Knifflige daran ist, dass Sie diese Gelegenheiten erkennen müssen.

 

Visionen, Ziele und Veränderung

Mein letztes Jahr war geprägt von Veränderungen. Bis zum Ende des Jahres hatte ich mir Einiges vorgenommen. Mein Konzept für die Begleitung von Unternehmen wurde auf den Kopf gestellt. Mit einer Vision und gesetzten Zielen ist es nicht getan. Viele Gespräche mit Kollegen und Partnern folgten. Nach hunderten Stunden kreativer Arbeit schlossen sich viele organisatorische Meetings an. Scheinbar endlose To Do Listen und Fragen warteten beinahe täglich.

Irgendetwas fühlte sich für mich nicht mehr 100% richtig an.

Trotz aller Begeisterung kann im täglichen Trubel schnell das Wesentliche von der Bildfläche verschwinden. Plötzlich stehen die Punkte im Mittelpunkt die gerade nicht gut laufen. Das kann frustrieren und macht unzufrieden. Oder anders gesagt: Diese Perspektive kostet wertvolle Energie.

Unzufriedenheit zu spüren ist das eine, zu wissen wo der Schuh drückt, das andere. Als mir bewusst wurde, dass ich mit der Situation nicht zufrieden war, musste sich etwas verändern. Dazu brauchte ich erst einmal Klarheit darüber wie es denn sein sollte.

Die Fragen die mir immer wieder durch den Kopf gingen waren:

WER oder WAS ist denn auf einmal anders?
WAS genau macht mich in meiner Arbeit zufrieden?
WAS war meine ursprüngliche Vision?

Ich war schon immer dafür Dinge anders zu machen und über den Tellerrand zu blicken. Ganz ehrlich: alles andere langweilt mich schnell. Ich liebe es mit Leichtigkeit, Humor und in einer tollen Atmosphäre meine Themen zu vermitteln. Aber was genau heißt das?

Also schnappte ich mir ein Notizbuch und einen Stift und suchte Antworten.

Hören Sie aufmerksam zu und Sie lernen etwas über Ihre Bedürfnisse

„Wie über meine Bedürfnisse? „ – ja ganz recht. Denn Ihr Gegenüber ist wie ein Spiegel. Im Kontakt mit anderen lernen Sie ganz wunderbar etwas über sich selbst. Nicht nur darüber wie Sie wahrgenommen werden, sondern vor allem etwas darüber was Sie zufrieden macht. Sie bekommen Ideen dazu, was bzw. wie Sie es verändern können.

Ich habe im letzten Jahr viele interessante Menschen kennengelernt. Eine der bereicherndsten Begegnungen hatte ich mit Annika Thierfeld. Aus einer Blogbekanntschaft entwickelte sich unsere Zusammenarbeit. Annika, die letztes Jahr das Marketingsafe gegründet hat, sprach mir von Beginn an aus der Seele. Sie ist unglaublich kreativ und fabelhaft im querdenken.

In unseren Gesprächen wurde mir klar, dass ich vor lauter Tatendrang beinahe den Fokus verloren hätte. Ich richtete also meine Aufmerksamkeit wieder verstärkt auf das was mich begeistert und siehe da, es sprudelten Ideen.

Dabei war mein Notizbuch war der wertvollste Begleiter. Fleißig notierte ich alles was mir tagsüber in den Sinn kam. Dann entwickelte ich nicht nur Ideen für Onlineprodukte, wie Audios oder Kurse, sondern mein Wunsch vom Arbeiten am Meer rückte wieder in greifbare Nähe.

Das wichtigste dabei ist, dass Sie den Kern im Blick behalten. Das Ziel, welches über allen anderen steht, Ihre Vision ist Ihr Leuchtturm. Dieser zeigt Ihnen auch im größten Unwetter die Richtung an.
Was ist der Sinn hinter all‘ dem was Sie tun? Was wollen Sie bewirken?

Nehmen Sie das Steuer in die HandHand am Steuer 2

Unzufriedenheit macht sich breit? Dann schieben Sie kein besonderes Ereignis vor, um etwas zu ändern. Machen Sie es anders als bisher. Sie müssen nicht gleich zum Querdenker werden. Beginnen Sie einfach damit, dass sich auf die Sonnenseite konzentrieren. Dadurch verzieht sich der Nebel und Sie kommen weiter voran.

Wie viele Menschen in Ihrem Umfeld sind Meister darin über alles zu klagen was nicht gut funktioniert? Diese Menschen blühen in der Meckerkultur voll auf?
Lösen Sie sich davon. Anstatt sich in diesen Sumpf reinziehen zu lassen, fragen Sie sich: „Will ich etwas tun, weil es alle so machen, weil man das eben schon immer so gemacht hat?“

Gleichzeitig besteht die Gefahr, dass Sie fremde Ziele verfolgen. Den Erwartungen anderer gerecht zu werden, macht Sie nicht zufrieden. Sie vernachlässigen Ihre Bedürfnisse und Wünsche. Damit werden Sie zu Marionette, zum Opfer der Umstände. Das löst permanent Stress aus. Stress kostet auf Dauer Leistung.

 

Ändern Sie die Perspektive

Richten Sie die Aufmerksamkeit auf die positiven Dingen. Sie werden merken, dass dann vieles leichter von der Hand geht. Sie kommen dahin, dass Sie (wieder) Sie spüren wann Ihr Herz vor Freude höher schlägt. Sie finden Antworten darauf was Sie wirklich wollen.

Stellen Sie sich die richtigen Fragen

Die meisten Menschen wissen ganz genau was sie nicht mehr wollen. Sie können blitzschnell alles aufzählen was nicht so gut läuft. Doch wenn Sie das benennen sollen was sie wollen, dann ist erst einmal Sendepause.
Auf dem Problem rumzureiten bringt Sie nicht weiter. Richten Sie Ihren Blick auf die Lösung.

Das braucht zu beginn vielleicht etwas Kreativität. Nehmen Sie sich dazu eine Miniauszeit. Kochen Sie sich einen Tee, Kaffee oder gehen Sie in die Natur. Mit Schreibzeug im Handgepäck kann es dann losgehen.

Diese Fragen bringen erste Ideen:

Wann war ich das letzte Mal zu frieden? Wie fühlt es sich an?

Erkennen Sie die Unterschiede.

Was zeichnet die Situationen aus, in den Sie zufrieden sind? Wo sind Sie? Was tun Sie genau? Welche Menschen begleiten Sie?kreativ-485473_web_R_K_by_Silke Kaiser_pixelio.de

Werden Sie konkreter. Kreieren Sie sich Ihr Bild.

Es ist nur auf dem Papier, also keine Sorge. In Gedanken dürfen Sie alles durchspielen.

Wie sieht Ihr Alltag im Idealfall aus?

Was sind die kleinen Dinge die Ihnen im Alltag Freude bereiten?

Was wollten Sie schon immer mal tun, was Sie bis heute aufgeschoben haben?
Was hindert Sie daran es jetzt zu tun?
Wie müsste es sein, damit Sie es jetzt tun?

Glück 651198_web_R_K_B_by_Gila Hanßen_pixelio.deDie Antworten finden Sie vielleicht nicht sofort. Dieser Prozess beginnt bei den kleinen, alltäglichen Dingen.

Wenn Sie wissen was auf Ihre Liste der Zufriedenheit gehört, dann fällt es Ihnen leichter Schwerpunkte zu setzen. Motiviert verfolgen Sie Ihre eigenen Ziele, ohne sich dabei täglichen Stress zu verlieren.

 

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