10 Motivationstipps, mit denen Sie in Schwung kommen

Der Plan für heute steht. Sie sitzen am Schreibtisch. Der PC ist bereit. Sie öffnen die ersten Dokumente und plötzlich ist der Anflug von Motivation verschwunden. Ihren ersten Versuch, den Artikel weiter zu schreiben, brechen Sie ab.  Im zweiten Anlauf stürzen Sie sich auf das Kurskonzept. Nach kurzem Hin und Her vertagen Sie dieses Vorhaben ebenfalls.

Sie haben unendlich viele Ideen. Zu keiner können Sie sich motivieren. Nichts will richtig klappen.
Das ist einer dieser Tage, an denen Sie sich fragen: Warum? Wie?  Wozu? Wohin?  Wer noch außer mir?

Es fehlt Ihnen der Schwung, um so richtig loszulegen

Am liebsten würden Sie den Kopf in den Sand stecken oder besser noch; gleich wieder ins Bett kriechen?

 

Mit Elan an die Aufgaben gehen

Si haben einfach keine Lust. Anstatt einfach loszulegen, fallen Ihnen hundert Alternativen ein, die Sie stattdessen tun könnten.

Schon ein kleiner Funke genügt, um das Feuer wieder zu entfachen. Motivation hat etwas mit Aktion zu tun. Jetzt sollen Sie nicht wie wild umherrennen oder Bäume ausreißen. Aktion kann auch im Kopf entstehen.

In diesem Artikel verrate ich Ihnen meine 10 Tipps, die mich wieder auf Spur bringen.

Vorab: Sie sind immer motiviert!

Sind da jetzt Fragezeichen über Ihrem Kopf? Abwarten! 🙂

Im Grunde können Sie nicht, nicht motiviert sein. In dem einem Moment, in dem Sie starten wollen haben Sie Ihre Aufmerksamkeit einfach gerade auf etwas Anderes gerichtet. Ich finde allein diesen Gedanken schon anspornend. Ihre Motivation ist da, Sie müssen diese nur wieder auf die richtige Spur lenken. Wenn Sie denn wollen…

Und wollen Sie?

Also los geht’s

10 Tipps für mehr Motivation

 

1. Geben Sie sich einen emotionalen Kick

Frustriert, gelähmt, ratlos, enttäuscht… das sind Gefühle die mich nicht gerade in Schwung bringen, geschweige denn kicken. Wie ist das bei Ihnen?

Holen Sie sich da raus, sonst wird das nichts mit der Motivation. Tun Sie sich etwas Gutes. Was?

Ich habe z.B. eine Playlist mit Liedern die gute Laune auslösen. Lieder, bei denen ich lauthals mitträllere. Mein Körper beginnt automatisch sich zu bewegen. Arme und Beine zucken und ich komme in Schwung.

An anderen Tagen, wenn es mal so richtig fies ist, dann darf es etwas mehr sein.

Ich gönne mir zusätzlich

  • eine erhöhte Dosis Milchkaffee mit Zimt
  • eine Runde Intensivtraining, der Kopf ist dann einfach aus
  • einen Eßlöffel Glück aus dem Glas. Schokolade fragt nicht warum sondern ist einfach nur da 🙂
  • eine Belohnung mit meinem Lieblingsessen

Was fällt Ihnen noch ein?

 

2. Nehmen Sie die Startposition ein

Sitzen Sie zusammengekauert auf Ihrem Stuhl, die Schultern und Mundwinkel hängen herunter?

Hm..mal ehrlich ist das Ihr Bild von einem motivierten Menschen?

Wie ist Ihre Körperhaltung, wenn Sie motiviert sind? Aha! Ich vermute, diese wird sich meiner ähneln.

Also als erstes richten Sie sich mal auf. Legen Sie den Kanal zum Denkorgan wieder frei. In dieser gekrümmten Haltung kann da oben auch nichts ankommen.
Sie denken gerade, dass funktioniert nicht? –  Haben Sie es schon probiert?

Wenn nicht, dann:

Tief einatmen, Brust raus, Kopf aufrecht. Jetzt erinnern Sie sich an eine Situation in der Sie so richtig motiviert waren.

Stellen Sie sich diese Situation live und Farbe vor.

Und? wie ist es? Kribbelt es schon ein kleines Bisschen?

 

3. Holen Sie sich Rückenstärkung

Sprechen Sie mit jemandem der Ihnen gut tut. Eine Person, die gut drauf ist, die Ihnen ein gutes Gefühl gibt. Jemand der Sie aufbaut, Tipps parat hat und/oder zum Lachen bringt kann. Kurz mal ausko…en kann auch Wunder wirken, aber nicht zu lange, sonst fallen Sie in den Jammermodus.

Holen Sie sich Unterstützung durch Feedback. Gerade als Solounternehmer fehlt manchmal einfach die Rückmeldung. Sie sitzen da, wühlen in Ihrem eigenen Sumpf und vor lauter Betriebsblindheit haben Sie keine Vorstellung davon, welche Qualität Sie gerade abliefern. Das frustriert und hemmt.

Mit Quaität meine ich z.B.

Ist der Artikel für „Nicht-Experten“ verständlich oder klingt dieser zu sehr nach Fachgesimpel?

Ist die Kursstruktur logisch und nachvollziehbar?

Wirken die Fotos auf der Webseite ansprechend?

etc.

 

4. Schaffen Sie Klarheit

Der Artikel, das Video, der Podcast, an was Sie auch gerade arbeiten – das Projekt soll eher gestern als morgen fertig sein? Doch es ist zum Haareraufen. Hier ein Stolperstein, da eine fehende Idee, dort wieder etwas anderes. Das nervt gewaltig.

In einem Moment könnten Sie alles hinschmeißen. Nix da! Schnappen Sie sich einen Zettel und Stift oder Ihre Planung für das Projekt und machen Sie sich klar, was Sie schon erreicht haben.

Welche Arbeitsschritte, Teilziele oder wie Sie das auch immer nennen, haben Sie bereits geschafft?

Vor lauter Ehrgeiz und Elan passiert es mir, dass ich nicht mehr Klar vor Augen habe, was ich schon fertig habe. Dann nehme ich meine Liste und markere die erledigten Schritte mit einer knalligen Farbe. Das Erreichte fällt sofort ins Auge. Das was ich noch erledigen will, ist gar nicht mehr so stark im Fokus.

 

 

5. Nutzen Sie die Holzhack- Methode

Wie oft kommt es vor, dass Sie zu global denken, weil Sie das große Ganze ständig im Blick haben?
Kennen Sie das Gefühl sich selbst überholen zu wollen? Es geht einfach nicht schnell genug oder der große Aufgabenberg überfordert Sie.

Das ist gaaanz gefährlich, wenn sich Ihre Motivation gerade mit einem Cocktail im Garten vergnügt 🙂

Sie verzetteln sich, schmeißen die Prioritäten über den Haufen und am Ende ist nichts so richtig fertig.

Also gehen Sie runter von Gas. Gehen Sie einen Schritt nach dem anderen. Verbannen Sie dabei Ihre Uhr. Die wartet sowieso nicht und rennt egozentrisch immer weiter.

Wenn ich merke, dass mein Kopf mal wieder schneller sein will als der Rest, dann sage ich mir schon mal: „Ganz ruhig Brauner!“

Anschließend gehe ich vor wie beim Holzhacken.

Stellen Sie sich vor, da liegt ein Berg von Holz vor Ihnen, der gehackt werden will.
Jetzt schnappen Sie sich motiviert die Axt und legen los. Nach einer Weile ist es Zeit für eine Verschnaufpause. Ihnen fällt auf, dass mit jedem Stück gehackten Holz, dieser Berg kleiner wird. Sie sehen Ergebnisse und die Anstrengung hat sich gelohnt. An jedes gehackte Stück Holz machen Sie einen Haken dran, bis der Berg Stück für Stück abgearbeitet ist.

Der Berg steht symbolisch für Ihre Aufgabenliste.

  1. Teilen Sie diese Liste in kleine, einzelne Abschnitte, Ihre einzelnen Holzstücke.
  2. Dann konzentrieren Sie sich nur noch auf die einzelnen Abschnitte.
  3. Nach jedem erledigten Abschnitt, machen Sie eine kurze Pause und haken diesen genüsslich ab.

 

6. Stellen Sie alles in Frage

„Was soll ich?“ Ja genau, richtig gelesen! Stellen Sie Ihr Projekt in Frage. Warum quälen Sie sich damit? Welchen Sinn hat das Ganze? Was haben Sie davon, wenn Sie sich dazu weiter aufraffen?

Wenn Sie sich motivieren wollen, dann brauchen Sie schlagkräftige Argumente. Verdeutlichen Sie sich, welchen Sinn das Ganze hat. Im Alltagstrubel geht der Nutzen gern unter. Ein Motivationstief kann ein Zeichen dafür sein, dass Sie nicht klar haben, warum Sie das tun, was Sie gerade tun wollen.

Da kommen gar keine Antworten? – Dann lassen Sie es.

Fällt Ihnen dazu etwas ein, dann fokussieren Sie nur diese Antworten.

 

7. Tanken Sie neue Kraft

In den letzten Wochen haben Sie richtig Gas gegeben? Ein Projekt nach dem anderen ist fertig geworden. Unzählige Stunden haben Sie mit Ihrer Arbeit verbracht.

Glückwunsch! Beim Blick auf die Ergebnisse können Sie stolz auf sich sein!

Sie haben das so noch gar nicht betrachtet? Dann wird es Zeit. Wann haben Sie sich für die erfolgreiche Arbeit mit einer Pause belohnt? Gar nicht? Oder zu wenig?

Dann ist es ganz normal, dass Ihr Körper das jetzt einfordert. Er hat die ganze Zeit Energie geliefert, die Sie für die Projekte brauchten. Nun möchte Ihr Körper auch belohnt werden. Auftanken wird von vielen unterschätzt, weil sie bloß keine Zeit mit Nichts-Tun verschwenden wollen. Ohne Power keine Leistung.

Wie wäre es jetzt mit einer Pause?

 

9. Kein Bock? Dann mach’s halt ohne.

Stundenlang darüber nachzudenken, was Sie jetzt stattdessen tun können, bringt Sie nicht weiter. Das Grübeln darüber, wie schrecklich unmotiviert Sie gerade sind, treibt Sie nur noch tiefer in die Gedankenspirale. Manchmal sollten Sie einfach anfangen. TUN!

Ich sage mir das gerade bei unliebsamen To Do’s: Kein Bock? Dann mach’s halt ohne!

Bin ich erstmal dabei, dann komme ich automatisch in Schwung. Am Ende bin ich froh, zu wissen, dass diese Aufgaben vom Tisch sind.

Fragen Sie nicht was Ihre Motivation für Sie tun kann, sondern was Sie für Ihre Motivation tun können!

 

10. Lassen Sie alles liegen

Sie kommen heute einfach nicht aus Ihrem Tief heraus? Nichts bewegt Sie dazu sich an Ihre Aufgaben zu setzen?

Dann nutzen Sie Ihre Unternehmerfreiheit! Gönnen Sie sich einen freien Tag und setzen Sie sich morgen wieder dran.

 

Welche Motivationstipps haben Sie parat?

Lassen Sie mir Ihre Ideen hier.

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