Wie Sie mit wenig Aufwand mehr aus Ihren Inhalten herausholen.

Gezielt potentielle Kunden zu erreichen, das braucht eine gute Strategie. Gerade online sichtbar zu sein ist eine Herausforderung. Hunderte Botschaften tickern über den Kanal. Da braucht es regelmäßig Inhalte, um sichtbar zu sein. Wenn Sie jetzt, so wie ich, keine eigene Marketingabteilung haben, dann ist es noch notwendiger, diese Inhalte mit möglichst wenig Aufwand zu produzieren.

Immer wieder Ideen zu entwickeln, was als nächstes online geht, dass geht mir noch nicht leicht von der Hand. Ich habe viele Ideen, doch diese Flut von geistigen Ergüssen überrollt mich manchmal. Dabei erwische ich mich, dass ich glaube ich muss ständig etwas komplett Neues entwicklen. Permanent auf dem weißen Blatt neue Ideen für Artikel, kreative Posts, Newsletter usw. entwicklen? – Verschwendung der Ressourcen. 😉

Wie ich mehr aus meinen Inhalten herausholen, das verrate ich Ihnen an einem Beispiel.

Einen stimmigen Prozess entwickeln

Vor ein paar Monaten habe ich angefangen, aus existierendem Material mehr heraus zu holen.  Aus einem Webinar „Entspannen: jeder will es kaum einer kann es“ hat sich ein Produkt aus Videos, Checklisten und weiteren Übungen entwickelt.

Mit dem Gedanken im Hinterkopf, neue, wertvolle Inhalte liefern zu wollen, kam mir bei der Überarbeitung meines Onlinekurses ein Geistesblitz: Den Prozess dazu stelle ich als Tutorial auf You Tube. Gesagt getan. Da ich den Prozess gerade intensiv hinter mir hatte, war der Rest ein Kinderspiel. Ruck Zuck standen die Videos auf You Tube. Einen Teil der Präsentation habe ich zusammengefasst und auf Slideshare veröffentlicht. Daraus entstanden wiederum entsprechende Posts für die Social media Kanäle.
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Da geht noch viel viel mehr. Mir fehlte bisher die Idee, wie ich die Enden des roten Fadens zusammenknüpfe und gleichzeitig dabei Zeit und Energie spare.

Markus Cerenak hat mich von diesem Pflock befreit. Der Ansatz ist so einfach wie genial.

Wie Sie die Möglichkeiten ausschöpfen können, dass  präsentiere ich Ihnen jetzt:

Voraussetzung 1: Lösen Sie sich von dem Gedanken permanent neue Inhalte entwickeln zu müssen

Mein Denkfehler:  Nur weil ich mich intensiv mit dem Inhalt beschäftigt habe, heißt das nicht, dass jeder auf meinen Kanälen den Artikel gelesen hat. Machen Sie nicht den gleichen Fehler.

Zudem hatte ich keine konkrete Vorstellung was noch möglich ist.
Zwischen all’ den Bäumen…Sie kennen das 😉

Natürlich ist es sinnfrei, das Gleiche online zu stellen. Es geht darum, Themen von verschiedenen Perspektiven zu beleuchten und in unterschiedliche Formate zu transportieren.

Voraussetzung 2: Erstellen Sie eine Übersicht über Ihre bestehenden Inhalte

Legen Sie sich eine Übersicht über Artikel (Presse, Blog, etc.) Präsentationen, Videos und Webinare an. Dieser Punkt ist mühsam, aber notwendig um den roten Faden zu behalten. In meiner Übersicht habe ich den Titel des Artikels oder der Präsentation notiert, dazu die Keywords und bei Onlineartikeln das Ranking.

Diese Aufgabe können Sie auch an einen Assistenten oder Mitarbeiter delegieren.
Formulieren Sie dazu konkret wie das Ergebnis aussehen soll. Prüfen Sie am Ende noch einmal die Übersicht, um damit gut weiter arbeiten zu können.

Gehen wir in die Tiefe

Wählen Sie ein Thema aus einem Artikel oder einer Präsentationen und entwickeln Sie daraus unterschiedliche Formate.

Ideenpool 1: Webinar und Artikel 

Nehmen Sie einen beliebten Artikel (hohes Ranking oder viele Kommentare im Blog) und veranstalten Sie dazu ein Webinar. Das Gleiche können Sie ebenso gut anders herum angehen.

Aus meiner Präsentation für das Webinar „Nerven wie Drahtseile“ habe ich diesen Artikel entwickelt. Warum eine starke Persönlichkeit wichtiger ist als Ihr Businessplan 

Ideenpool 2:  Videos erstellen 

Einen Aspekt aus dem genannten Artikel habe ich aufgegriffen und dazu ein Video erstellt. Dieses Video ist auf  YouTube veröffentlicht.
Das Video können Sie ebenso auf Ihrer Facebookseite veröffentlichen und wieder in einen Artikel einbinden.

Ideenpool 3:  Präsentationen auf Slideshare


Das Thema des Artikels können Sie in einer Präsentation aufgreifen und auf Slideshare veröffentlichen. Denken Sie daran, dass in diesem Fall die Präsentation selbstredend sein sollte. Sie haben dann die Möglichkeit diese hochgeladene Präsentation zu teilen oder auch in einen Artikel einzubetten.
Ich könnte hier auch noch aktiver sein, aber die Option ist schon mal da 🙂

Ideenpool 4: Inhalte für Social Media Kanäle kreativ aufbereiten

Es gibt auch hier wieder unzählige Möglichkeiten. Damit Sie sich nicht verzetteln, legen Sie sich vorher zurecht, welche Formate Sie nutzen wollen. Bedenken Sie auch, dass Ihre „Follower/Fans“ Abwechslung lieben. Bevor Sie loslegen fokussieren Sie sich wieder auf den einen Artikel, den Sie zu Beginn gewählt haben.

Infografiken

Bisher hatte ich mich noch nicht tiefer mit Infografiken beschäftigt. Dank Canva viel es mir leicht, mich hier auszuprobieren. Die sieben Punkte aus dem Artikel sind hier zu sehen:

 

starke Persönlichkeit Unternehmer

Textposts

Greifen Sie zentrale Aussagen aus einem Artikel aus und planen Sie diese als Textpost für Ihre SocialMedia Kanäle. Hier müssen Sie dann nur noch entsprechend auf die Länge achten. Für Twitter ist bei 140 Zeichen Schluss, auf Facebook können Sie sich etwas mehr auslassen.

Am Beispiel meines Artikels habe ich folgendes ausgegriffen:

[vcex_divider style=“solid“ icon_color=“#000000″ icon_size=“14px“ margin_top=“20px“ margin_bottom=“20px“]

Umsatz, Traffic, Abonnenten etc. – Alles was im Business gemessen werden kann, wird gemessen. Der Kontoauszug gepaart mit Rechnungen und dem Kalenderblatt kann eine Dynamik ergeben, die Ihnen den Blick für das Wesentliche vernebelt. Lernen Sie sich davon zu distanzieren.

[vcex_divider style=“solid“ icon_color=“#000000″ icon_size=“14px“ margin_top=“20px“ margin_bottom=“20px“]

Höhen und Tiefen im Business: Schwankungen im Umsatz Projekte die floppen, geniale Ideen die noch nicht zünden… Mit einem Businessplan, tollem Design und grandiosem Internetauftritt allein kommen Sie hier nicht weit.

Auch diese Aufgabe können Sie wieder an einen Assistenten oder Mitarbeiter delegieren. Ich gebe meiner Mitarbeiterin dafür z.B. 5 Blogartikel und bitte Sie aus jedem 2-3 zentrale Aussagen auszuwählen.

Impulse/Tipps

Jetzt kommt Farbe ins Spiel. Der Unterschied zu den Textposts liegt auf der Hand. 🙂
Die Basis sind bei mir entsprechende Vorlagen für die Grafiken. Meine Mitarbeiterin fügt nur noch den Text ein.

unternehmerfreiheit-nutzen-love-it

 

optimismus-trainieren

Den Überblick behalten

Damit ich schneller ins Tun komme, habe ich eine Checkliste für den Prozess angelegt.
Hier sind alle Formate aufgeführt, die ich regelmäßig produzieren möchte. Anhängig davon ob ich mit einem Artikel oder einer Präsentation starte, kann ich dem roten Faden folgen und die einzelnen Formate erstellen. So behalte ich den Überblick und hole aus bestehenden Inhalten das bestmöglich raus.

Fazit:

Nutzen Sie Ihre Inhalte in vollen Zügen aus. Das spart Ihnen eine Menge Zeit, liefert wertvolle Beiträge für die Social Media Kanäle und andere Plattformen.

Mein Redaktionsplan ist für Wochen gefüllt. Zudem ist es einfacher Promotionaktionen, für jegliche Form von Angeboten zu entwicklen.

Ein Assistent oder eine Mitarbeiterin kann Ihnen dabei mehr Freiraum verschaffen. Sie erledigen die Vorarbeit und während Sie weiter an Ihrer Strategie arbeiten, werden die finalen Ergebnisse erstellt.

Es gibt viele weitere Möglichkeiten. Welche Ideen haben Sie noch?

 

Tun Sie die Dinge nicht nur richtig, sondern tun Sie auch die richtigen Dinge. 

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