Produktiv bleiben durch Pausen: Auftanken in 2 Minuten (Audioübung)

Produktiv bleiben – ja. Pause machen – nein.

  • Der Kopf ist voll mit Aufgaben.
  • Die Zeit drängt: „Schnell fertig werden und bloß keine Zeit verschwenden.„
  • Endlich ist Zeit zum Abschalten, aber dann will es einfach nicht klappen.

Hand auf’s Herz: Denken Sie an Ihre Pause? 

Sollten Sie! Ständig auf der Überholspur unterwegs zu sein, kostet eine Menge Energie. Sie riskieren Ihre Leistungsfähigkeit.

Dieser Artikel gibt Ihnen einen Anstoß überzogenes Leistungsdenken zu stoppen und eine konkrete Übung, mit der Sie in zwei Minuten eine knackige Pause machen können.

„Ohne Pause schaffe ich mehr.“ – denkste!

Es hält sich noch immer das Gerücht, dass stundenlanges Durcharbeiten den Einsatz und Ehrgeiz bestätigen. Pausen haben einen schlechten Ruf: „Wer Zeit für Pausen hat ist faul.
Das ist ein klarer Denkfehler. Dies zeigt, dass Sie in ‚Zeit gegen Geld‘ denken.
Wenn Sie für Ergebnisse bezahlt werden, dreht sich das Blatt. Nur weil Sie beschäftigt aussehen, heißt das noch nicht, dass Sie produktiv Ergebnisse schaffen.

Keine Pausen zu machen, hat zur Folge, dass Ihre Konzentration und damit Ihre Produktivität sinkt. Sind Sie müde und erschöpft, dann steigt die Fehlerquote. Nach einem langen Tag fühlen Sie sich einfach nur leer. Die Zeit nach Feierabend genügt nicht, um ausreichend Energie für den nächsten Tag zu tanken.

Zeit für eine Pause: Das sind die Anzeichen

  1. Sie sind müde, fühlen sich schlapp
  2. Ihre Gedanken schweifen immer wieder von der Aufgaben ab
  3. Ihnen passieren mehr Fehler
  4. Ihr Magen knurrt
  5. Ihr Kopf raucht, fühlt sich leer und stumpf an
  6. Sie sind unmotiviert
  7. Sie sind genervt
  8. Ihre Schultern, Ihre Stirn oder der Nacken ist verkrampft

Pause machen – kurz und intensiv

Es müssen nicht immer lange Pausen sein. Im Gegenteil: Mehrere kurze Pausen sind oft effektiver als wenige lange. Mehrmals am Tag fünf bis zehn Minuten Pause zu machen, genügt.
Diese sollten Sie dann auch als Auszeit nutzen.
Die Mails  mit dem Kaffee in der Hand zu checken oder den Happen runter zu schlingen, während Sie zum Drucker laufen, zählen nicht als Pause.

Pausen müssen nich lang sein, sondern erholsam.

Schaffen Sie sich Zeitblöcke von 60 – 90 Minuten. Hier arbeiten Sie konzentriert an Ihren Aufgaben. Ist der Block zu Ende, dann unterbrechen Sie Ihre Arbeit und legen ein paar Minuten Pause ein. Wichtig dabei ist, dass Sie Ihre Tätigkeit wirklich unterbrechen.
Beispiele für Ihre Pause:

  • Verlassen Sie den Schreibtisch.
  • Gehen Sie an der frischen Luft spazieren.
  • Setzen Sie eine Entspannungstechnik, wie Autogenes Training oder die Progressive Muskelentspannung, ein.
  • Strecken Sie sich und atmen Sie kräftig durch, auch vor dem offenen Fenster

Pausen, in denen Sie entspannen und intensiv abschalten, haben Vorteile. Sie bleiben leistungsfähig,  sind produktiver, arbeiten entspannt und können sich besser konzentrieren.

 

Entspannung ist ein reines Training

Mit dem Entspannen ist das ja so eine Sache: Jeder will es, aber kaum einer kann es.
Stress und ein starker Wille können Druck und Anspannung auslösen. Besonders in turbulenten Phasen, ist es nicht einfach zu entspannen. Auf Knopfdruck abschalten und in die Entspannung zu kommen kann ungewohnt sein.
Entspannen kann jeder. Ihr Körper und Kopf sind darauf ausgelegt, dass nach einer Anspannung eine Entspannung folgt. Sie haben es vielleicht nur verlernt. Trainieren Sie es.

Bereits zwei Minuten helfen Ihnen Ihre Leistungskurve zu halten. Oft genügt schon ein kleiner Anstoß und Sie fühlen sich wieder frisch und wach.Wenige Minuten, in denen Sie bewusst durchatmen, kurz Ihre Augen schließen oder Ihre Muskeln durch Strecken aktivieren, helfen Ihnen abzuschalten und einen Gang runter zu fahren.

 

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Pausenquickie: Zwei Minuten Pause machen

Mein Tipp:
Nehmen Sie Körper und Kopf mit. Geben Sie bewusst das Signal zur Pause.

Nutzen Sie für Ihre kurze Pause die King Kong Übung.  In nur zwei Minuten tanken Sie auf.

Warum diese Übung so heißt? Hm…sicher weiß ich es nicht, aber da hier die Brustmuskeln im Vordergrund stehen, sehe ich da einen Zusammenhang.  🙂
Die King Kong Übung ist eine der Übungen aus dem Entspannungstraining zur Progressiven Muskelentspannung nach Jacobsen.

Sie ist bestens für eine kurze Pause geeignet. Sie aktivieren Ihren Körper, schalten gedanklich um und spüren die Entspannung.

Diese Übung folgt dem natürlichen Prinzip: Nach einer Anspannung folgt Entspannung.

Probieren Sie es aus.

So geht’s:

Vorbereitung: Stellen Sie sich aufrecht hin. Beide Beine hüftbreit auseinander. Starten Sie die Audioübung. Folgen Sie der Anleitung.

Hinweis: Konzentrieren Sie sich während der Übung nur auf sich. Beobachten Sie, wie sich Ihre Muskeln anfühlen, was Sie wahrnehmen.

 

 

Tipp: Wenn es nicht gleich herausragende Unterschiede spüren, dann wiederholen Sie die Übung. Entspannung braucht Übung wie das Fahrradfahren.

Empfehlung: Verschreiben Sie sich täglich 2×2 Minuten King Kong.

 

Ich wünsche Ihnen eine angenehme Pause!

 

 

 

 

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