Quick Check: 15 Anzeichen, dass Sie sich zu sehr belasten

Keine Zeit. Ich bin im Stress!

Das Wort Stress ist mittlerweile so abgedroschen und oft ein Synonym für „Ich bin in Bewegung.“ Okay, es muss nicht zum Kult werden, aber was ich bei vielen beobachte:

Die einen klagen permanent über zu viel Stress und die anderen nehmen gar nicht wahr, wann der Trubel zu viel wird. Letztere rennen, laufen, hetzten noch schneller, weil es „normal“ ist. Der Alltag ist nun mal so und ein bisschen Stress gehört dazu.

Damit Sie rechtzeitig auf die Bremse treten, habe ich hier 15 Anzeichen, an denen Sie erkennen, dass Sie sich zu sehr belasten. Am Ende gibt es einen  Quick Check mit weiteren Tipps für Sie. 

Stress haben ist Status; über Stresssymptome reden ist Tabu

Das ergibt keinen Sinn.
Ich habe festgestellt, das viele meiner Kunden, das Wort Stress gar nicht erwähnen. Sie beschreiben mir klassische Stresssymptome, aber haben entweder keine Idee davon, dass sie sich zu sehr belasten oder sie wollen nicht hinsehen.
Beides ist kontraproduktiv.

Ob Sie das Wort nun gut finden oder nicht: Wenn Ihr Körper reagiert und Sie sich nicht wohlfühlen, dann schauen Sie hin.
Ich bin kein Freund davon alles auf die Goldwaage zu legen. Zu viel Drama muss nicht sein. Dennoch möchte ich mit diesem Artikel Ihr Bewusstsein schärfen.

Gehören Sie zu der Gruppe Menschen, die

  • schwer zur Ruhe kommen
  • oft mit Leistungsdruck kämpfen
  • von Termin zu Termin rennen
  • Zipperlein, wie Kopfschmerzen und Verspannungen einfach nich loswerden?

Fühlen Sie sich gerade ein wenig ausgelaugt, weil Sie in den letzten Tagen viel zu tun hatten oder bemerken Sie seit Wochen, vielleicht schon Monaten, dass Sie nicht mehr die gewohnte Leistung bringen?

Durch chronischen Stress riskieren Sie Ihre Leistungsfähigkeit

Stress ist nicht negativ. Sie brauchen Stress sogar, um Leistung zu bringen.
Die Stressreaktion des Körpers ist eigentlich eine Schutzfunktion. Der Körper stellt alle Energiereserven bereit, die Sie gerade brauchen, um mit der Belastung gut umzugehen. Der Körper versucht das innere Gleichgewicht zu halten bzw. wieder herzustellen. Normalerweise, so ist das System angelegt, soll nach der Belastungsphase die Entspannungsphase folgen. Ich nenne es gern den „Feuer-guck-Modus.“

Und genau der fehlt bei den meisten!

Streichen Sie oft Pausen? Die Zeit können Sie schließlich sparen, um mehr zu schaffen. Besonders als Selbstständiger, da Zeit gleich Geld ist. Oder? 😉

Kurzfristig ist Stress gar kein Problem. Haben Sie dauerhaft Stress, dann macht das krank.

Folgen chronischer StressDurch zu viel Stress kommt es zu vielfältigen Reaktionen, die anfänglich noch harmlos erscheinen. In der Kombination wird es dann heikel.

Einzelne kleine Stresstrigger sind kein Problem. Sehen Sie das als kurzfristige Herausforderung. Steht Ihr System dauerhaft unter Hochspannung, dann funktioniert es stumpf. Voller Adrenalin kämpfen Sie gegen Termine, Anfragen, Technik oder den Straßenverkehr. Tag für Tag.
Stressbelastung zeigt sich auf verschiedenen Ebenen. Der Trick ist, dass Sie erkennen, was Ihre Anzeichen sind.

 

15 Anzeichen, dass Ihr Stresspegel zu hoch ist

Sie

  1. sind nervös oder innerlich unruhig
  2. können sich schwer konzentrieren
  3. sind nicht mehr so produktiv
  4. schlafen schlecht
  5. reagieren leicht gereizt und sind immer ungeduldiger
  6. können das Gedankenkreisen kaum stoppen
  7. zweifeln häufiger an ihrer Leistung
  8. haben auch auf private Termine wenig Lust
  9. knirschen nachts mit den Zähnen
  10. essen zu viel oder zu wenig
  11. sind oft angespannt, haben verspannte Schultern oder der Nacken krampft
  12. können sich morgens schwer aufraffen
  13. können schwer entspannen
  14. haben keine Ruhe für Pausen
  15. machen endlich mal frei und werden dann krank

 

Jetzt male ich nicht den Teufel an die Wand. Die weiteren Folgen können Sie sich selbst ausmalen. Unterschätzen Sie bitte nicht das Risiko der Stressbelastung. Ich habe den Fehler gemacht und zum Glück daraus gelernt.

Dass Sie gesund sind und sich in Ihrem Körper wohlfühlen, ist Voraussetzung dafür, dass Sie produktiv sein können. Da hilft kein Tool, keine App und keine Wunderpille.

Quick Check

Der Quick Check gibt Ihnen eine erste Orientierung. Beantworten Sie die Fragen aus dem Bauch heraus. Nehmen Sie Ihre aktuelle Situation als Ausgangspunkt.
Mit dem Ergebnis bekommen Sie erste Tipps von mir.

 

Raus aus der Stressspirale – der erste Schritt

Ich weiß ja selbst, dass es anstrengend sein kann, sich mit sich selbst auseinander zu setzen. Wir sind ja bequem und lieben Routine. So lange es läuft, läuft’s. 🙂

„Wir haben Stresssymptome nicht deshalb, damit wir krank werden, sondern damit wir uns ändern können. Krank werden wir erst, wenn wir die Chance die sich uns bietet nicht nutzen.“ Gerald Hüter

Viele nehmen mal schnell eine Tablette, weil es einfacher scheint. Nur was sie damit nicht erreichen: Den Keim des ganzen, die Ursachen, zu finden und Lösungen zu schaffen.

Lernen Sie Ihre Bedürfnisse und Befindlichkeiten wieder bewusst wahrzunehmen.

Sie müssen nicht Ihren Alltag auf den Kopf stellen. Fangen Sie mit kleinen Schritten an!

Was stresst Sie genau?

Pauschal die „Ich habe Stress – Karte“ zu ziehen, ist nicht zielführend. Sie brauchen konkrete Antworten, um die passende Lösung zu zu finden. Nennen Sie konkret, was Sie nervt, stresst, Kraft raubt:

  • Ihr prall gefülltes Emailpostfach
  • Der Gedanke daran, dass die Abrechnung demnächst ansteht
  • Keine Zeit für sich zu haben
  • Ständige Terminverschiebungen
  • Der Nachbar der pünktlich zum Feierabend seine Klavierkünste zum Besten gibt?

Mich stresst es z.B. wenn ich dabei bin, ein Skript für ein Webinar oder Kurs zu erstellen und inhaltlich alles fertig ist und nur noch das Design aufgehübscht werden muss und dann will die Technik nicht, wie ich das gern hätte. (Anwenderfehler lasse ich jetzt mal unerwähnt :)) Da heißt es durchatmen..

Das was Sie als stressig oder belastend empfinden ist unterschiedlich. Meine geschilderte Situation lässt Sie vielleicht total kalt, dafür raufen Sie sich evtl. schon bei dem Gedanken an das nächste Kundengespräch die Haare.

 

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Wann und womit gelingt es Ihnen gut mit Stress umzugehen?

Sie werden, so wie viele meiner Kunden, bereits Strategien haben, die Ihnen gut tun. Machen Sie sich diese bewusst und setzen Sie diese gezielt ein. Fragen Sie sich, was Ihnen bisher geholfen hat mit Stress und Hektik gelassen umzugehen. Machen Sie mehr von dem was funktioniert.

Was möchte ich lernen, um gelassen und souverän mit dem alltäglichen Wahnsinn umzugehen?

Wenn Sie merken, dass Sie sich immer wieder die Nerven aufreiben oder der Alltag einfach zu voll ist, dann ist die logisch Folge ist der dritte Schritt:
Optimieren Sie Ihr denken und handeln.

Anstatt, wie die meisten, hier auszusteigen, nehmen Sie sich eine Sache vor.

  • Was würde Sie im Moment am besten entlasten?
  • Was würden Sie jetzt am liebsten tun oder können, um gelassen an Ihren Zielen zu arbeiten?

Diese eine Sache nehmen Sie sich dann vor.

 

Stress ist kein Drama, kann jedoch, in überhöhter Dosis, heikel für Sie und Ihr Business werden.
Achten Sie auf sich und nehmen Sie Ihre eigenen Bedürfnisse ernst. Sorgen Sie regelmäßig für einen Ausgleich. Erkennen Sie wann Sie sich durch Ihre Einstellung selbst unter Druck setzen.

Welche Strategien sind bei Ihnen erfolgreich? Haben die weitere Tipps?
Schreiben Sie mir dazu einen Kommentar. 

 

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