sicher vor der Kamera Michael Moesslang

Verflixt! Wie fokussiert man nur diese Kamera?

Halten Sie Webinare? Stehen Sie für Videos vor der Kamera? Oder haben Sie das fest vor?

Sehr gut! Dann wissen Sie, dass dabei nicht der Inhalt die Hürde ist.
Am Anfang tauchen technische Fragen auf: Welche Kamera und welches Mikro brauche ich? Welche Einstellungen muss ich vornehmen? usw. Nach den ersten Gehversuchen haben Sie sich mit der Technik eingespielt und dann merken Sie: Sicher vor der Kamera stehen, das ist etwas anderes als direkt vor Menschen zu sprechen.

 

Vor und mit der Kamera sprechen – Übung macht den Meister

Im Training oder bei einem Vortrag vor Menschen zu sprechen ist für mich keine große Hürde mehr; es liegt mir wohl auch etwas im Blut. 😉

Die ersten Gehversuche vor der Kamera waren ungewohnt: Da sitzt man vor seinem Laptop oder vor der  Kamera und spricht in ein Gerät. Es fehlt die Rückmeldung über Mimik und Gestik der Zuhörer.

Haben Sie schon mal ein Webinar gehalten?
In einem Webinar war es für mich einfacher vor der Kamera zu sprechen. Auf der anderen Seite sitzen Menschen, die mir zu hören. Mit ihnen kann ich auch über den Chat kommunizieren.

Im Vergleich dazu brauchten die ersten Videoaufnahmen eine gute Vorstellungskraft. Damit ich locker wirke und mein Thema gut rüberbringen hat mir ein Trick geholfen: Ich habe mir angewöhnt mir einen Zuschauer vorzustellen. Ich denke an einen Kunden dem ich gegenüberstehe. Mit jedem weiteren Video wurde ich sicherer und es verging dieses Gefühl, ins Leere zu sprechen.

Locker und souverän im Live Video

Regelmäßig halte ich mittlerweile auch Live-Videos. Die Mitglieder meiner Facebookgruppe bekommen live den Fokuskick (so nenne ich die wöchentlichen Inputs) und können direkt live ihre Fragen stellen. Auf diesem Weg habe ich auch schon einige Interviews geführt.

Da glaubt man, jetzt ist man geübt und dann wird klar: Live vor der Kamera zu stehen ist wieder etwas anderes. 🙂

Bei einer Aufzeichnung ist es problemlos möglich Pannen rauszuschneiden. Von peinlichen Versprechern oder vergessenem Text bekommt niemand etwas mit. Mir ist es auch schon passiert, dass ich erst hinterher festgestellt habe, dass die Ausleuchtung oder Kameraperspektive suboptimal war. Diese Erfahrungen im Hinterkopf, war ich am Anfang darauf bedacht das ja kein Fehler passiert: Technikpannen, Versprecher, spontane Reaktionen auf ungeplante Ereignisse. Live ist eben live 🙂
Dazu kommt, dass meine Mimik sehr lebhaft ist. Sie können meinem Gesicht ablesen, dass ich in Gedanken gerade meine Notizen abarbeite. 🙂 Ich habe versucht diese Notizen im Blickfeld zu positionieren, doch dadurch damit fühle ich mich nicht wohl. Der Zuschauer merkt ganz genau, dass ich gerade ablese. Bei Interviews ist es erst recht nicht angenehm, den Interviewpartner nicht anzusehen.

Der Blick in die Kamera – Wohin schauen?

Eine Frage die mich immer noch beschäftigt hat, ist:

Wo gucke ich nur hin?
Wenn ich mit dem Laptop live gehe, dann ist während der Aufnahme entweder der Gesprächspartner oder – in dem meisten Fällen – mein Gesicht groß auf dem Bildschirm zu sehen. Nebenher stellen die Zuschauer vielleicht Fragen oder ich will andere Inhalte einblenden.
Vielleicht kennen Sie das von sich, haben es bei mir oder in anderen Videos schon mal beobachtet:
Schaut der Sprecher auf seine Notizen oder wandert mit dem Blick im Raum umher, dann wirkt das unruhig.

Das muss doch auch anders funktionieren.

Sicher vor der Kamera – Michael Moerslang im Interview

Ich weiß, dass ich mit dieser Frage nicht allein bin. Aus diesem Grund habe ich mit Michael Moesslang gesprochen. Wir haben unsere Erfahrungen ausgetauscht und Michael hat einige wertvolle Tipps gegeben:

  1. Vor und mit der Kamera sprechen? Wo und wie fange ich an?
  2. Wie fokussiert man diese Minikamera ?  Welcher Trick hilft dabei, in die Kamera zu sehen?
  3. Muss ich die ganze Zeit in die Kamera starren?
  4. Wie ist das jetzt mit der Mimik – muss man sein Gesicht einfrieren?
  5. Wie bleibe ich authentisch mit meiner Mimik & wirke dennoch professionell?

Nehmen Sie sich diese 30 Minuten Zeit. Es wird sich lohnen!

Michael Moerslang finden Sie auf Facebook auch hier:  Selbstsicher. Sein Selbstsicher-Kongress startet am 8.9. – klicken Sie für mehr Informationen.

Welche Kameraerfahrungen oder Tipps haben Sie?

 

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