Ziele erreichen: 5 Dinge die ich tue, wenn ich keine Motivation mehr habe

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Engagiert am Ball zu bleiben setzt einerseits voraus, dass Sie sich konkrete Ziele setzen. Andererseits ist es unverzichtbar für die tägliche Motivation, dass Sie sich diese auch vor Augen halten.

In der Theorie ist das nicht neu: Ziele setzen motiviert und spornt an.
In der Praxis nehmen sich die Einen zu viel auf einmal vor: Die Ziele sind zu hoch gesteckt, die Etappen zu groß und damit unrealistisch. Das bewirkt genau das Gegenteil: Es kostet viel Kraft und Ihr Akku ist schneller leer als Sie glauben. Letztlich kommen sie vom Weg ab und sind frustriert.
Andere wiederum setzen Ihre Ziele zu niedrig an. Sie sind nicht gefordert, haben keinen Ansporn und bringen keine Energie auf, um das Ziel zu erreichen. Auch hier lässt die Motivation schnell nach.

Herausfordernd sind gerade alltägliche Situationen:
Das Chaos auf dem Schreibtisch wollen Sie endlich beseitigen.
Ein Konzept soll unbedingt erneuert werden, doch die Materialsammlung ähnelt bereits einem Archiv.

Damit Sie erfolgreich über die Ziellinie laufen, müssen Sie für sich die richtige Dosis finden, mit der Sie Ihre Motivation halten. Finden Sie Ihre Strategie, damit Sie sich nicht stetig in Ihrer Komfortzone bewegen oder weit über Ihrer Grenzen hinaus gehen.

Prüfen Sie Ihre Strategie

Wir alle haben das Laufen erst durch das Hinfallen gelernt. Dabei haben wir Fehler gemacht, sind gefallen oder gestolpert. Letztlich laufen wir heute auf unseren zwei Beinen. Wenn es nicht sofort klappt, dann probieren Sie etwas anderes.

Grundsätzlich gibt es kein Patentrezept. Ihre Strategie ist abhängig von Ihrem Alltag, Ihrer Persönlichkeit und Ihren Ressourcen.

Die für Sie richtige Strategie können Sie letztlich nur entwickeln, wenn Sie

  1. überhaupt ins Tun kommen und nicht schon beim Gedanken an Ihr Vorhaben überfordert sind     und
  2. Ihr bisheriges Vorgehen reflektieren
  • Wie sind Sie es bisher angegangen?
  • Welcher Weg hat Sie Ihrem Ziel näher gebracht?
  • Was hat Sie dabei eher Kraft gekostet? Wann sind Sie überfordert?
  • Wann sind Sie eher unterfordert?
  • Waren Ihre Schritte zu groß oder nicht konkret genug?
  • Haben Sie einen wichtigen Meilenstein übersehen oder nicht zu Ende gebracht?
  • An welchen Punkt drehen Sie sich immer wieder im Kreis?

 

Ziehen Sie die richtigen Schlüsse

Was davon hat gut funktioniert? – das übernehmen Sie.
Was hat weniger gut funktioniert? – diesen Teil verändern Sie.

Je konkreter Ihr Plan, desto leichter finden Sie Stellschrauben.
In einem Projektplan ist das völlig klar: Meilensteine, Ressourcen, Schnittstellen etc. müssen drin sein.

Doch je persönlicher das Ziel, desto eher wird das konkrete Planen und die Ressourcen vernachlässigt. Anstatt einen Schritt vor den anderen zu setzen, in Etappen zu denken, betrachten Sie nur das große Ganze. Für die tägliche Motivation ist das oft kontraproduktiv.

Ein Beispiel:

Es ist wie beim Schaufeln. Stellen Sie sich vor Sie haben in Ihrem Garten oder auf Ihrem Grundstück oder  wo auch immer einen großem Berg Kies vor sich. Diesen wollen Sie von A nach B verlagern. (Das Ziel)

Den ganzen Berg auf einmal können Sie nicht verschieben. Das heißt, Sie müssen sich Stück für Stück vorarbeiten.
Ihre Ressourcen: Eine Schaufel und Ihre Kraft.

Wenn Sie Ihre Schaufel nun mit zu viel Sand beladen, dann kostet Sie das erstens viel Kraft und zweitens wird ein großer Teil Ihrer Ladung an den Seiten herunter fallen. Ich denke Sie stimmen mir zu, dass das nur bedingt effektiv ist.

Wenn Sie Ihre Schaufel nur sehr sparsam befüllen, dann sparen Sie zwar Kraft, aber Sie brauchen einen langen Atem bis der Berg abgetragen ist. Wahrscheinlich wird Sie dieser Weg unterfordern und auf Dauer langweilen. Sie sehen hier nur spärlich Erfolge.

Die Kunst besteht also darin, dass Sie für sich den richtigen Mittelweg wählen: Nicht zu viel Kraft vergeuden, aber dennoch immer so gefordert zu sein, dass Sie mit Ihrer Aufmerksamkeit dabei bleiben und auch Erfolge sehen.

Motiviert Ziele erreichen

1. Bevor Sie loslegen fertigen Sie einen konkreten Plan an

Denken Sie rückwärts. B ist das Ziel, der Endzustand.
Was müssen Sie tun, um von A nach B zu kommen?
Welches sind die nächsten logischen Schritte?
Wie können Sie sich den Weg erleichtern?

2. Betrachten Sie die Etappen

Verlieren Sie nicht das große Ganze aus den Augen, aber achten Sie auch auf Details. Wenn Sie auf diesen großen Berg von Sand starren und nur daran denken, dass dieser von A nach B kommen soll, dann wird Ihre Motivation wohl kaum im Dreieck springen.

Gehen Sie Schritt für Schritt vor. Teilen Sie das große Ziel in kleinere Ziele ein.

Teilen Sie den Berg gedanklich z.B. in 3 Teile.
Bis wann wollen Sie den ersten Teil erledigt haben? Was tun Sie, wenn Sie den ersten Teil abgetragen haben? (Evtl. eine kurze Pause) Dann der 2. Abschnitt usw.

 

3. Reflektieren Sie Ihr Handeln

 

Ist Ihre Zeitplanung realistisch? Was hat beim ersten Abschnitt gut funktioniert? Was können Sie ggf. optimieren usw.

 

4. Genießen Sie Erfolge – gerade die kleinen

 

Fokussieren Sie sich in gewissen Abständen darauf, was Sie bereits erreicht haben und nicht darauf was noch wegschaufeln müssen. Für Ihre Motivation macht das den entscheidenden Unterschied.

 

5. Wenn Sie keinen Bock haben, dann versuchen Sie es vorerst ohne

Manche Sachen haben Sie lange aufgeschoben, Mit der Zeit werden diese immer unangenehmer. Oder Sie denken daran, wie viele andere Dinge es gibt, die Ihnen jetzt so viel mehr Freude bereiten würden.

Ich sehe da 2 Optionen:

a. Wollen Sie diese Sache wirklich angehen? Wenn Nein, dann lassen Sie es und akzeptieren Sie die Konsequenzen.

Wenn Ja, dann…

b. …Nicht reden sondern einfach tun! Und das erst mal ohne “Bock”. Erfahrungsgemäß sind wir hinterher froh und erleichtert den Plan verfolgt zu haben. Das Gefühl etwas geschafft zu haben, sein Ziel erreicht zu haben – unbezahlbar.

 

Zugegeben, ein Vorhaben, das körperliche Anstrengung erfordert, kann etwas mehr Willenskraft verlangen.
Das Prinzip dahinter ist leicht zu übernehmen. Ob Sie im Büro vor einem Stapel Unterlagen sitzen, ein Konzept erweitern oder sich persönlich weiterentwickeln wollen: Lassen Sie das Prinzip zur Routine werden!

Verlassen Sie Ihre Komfortzone, soweit es Ihre Ressourcen zulassen. Behalten Sie das Ziel im Blick und genießen Sie schrittweise den Erfolg. Dann klappt’s auch mit der Motivation.

 

Anke Lambrecht

Anke Lambrecht

ein geborenes Ostseekind. Mehr über mich, erfährst Du hier.
Ich bin überzeugt, dass jeder Unternehmer sein unvergleichliches Business schaffen kann. Auf dem Weg braucht es Mut und einen klaren Fokus. Deshalb unterstütze ich Unternehmer dabei, jeden Tag ein Stück ihrer Vision umzusetzen und sich im Dschungel der Möglichkeiten zu orientieren.
Bleib unvergleichlich! Hier gibt es Quickietipps dazu.

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